Mehrgenerationenhaus SchillerHaus

Das SchillerHaus ist ein interkultureller und generationsübergreifender Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger in der Schillerstraße 17, im Seewald, in Urberach und wurde am 19.03.2011 eröffnet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fachbereich Kinder, Jugend und Senioren haben gemeinsam mit dem Ausländerbeirat, dem Seniorenbeirat, Vereinen, Initiativen, Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtteil ein Startkonzept entwickelt.
Bis zur Eröffnung des Hauses gab es dazu sechs „Runde Tische“ und einen „Tag der Offenen Baustelle“. Im Konsens wurde der Name SchillerHaus gefunden; der Magistrat hat den Vorschlag durch einen Beschluss bestätigt.

Das Miteinander der Nachbarschaften und der Dialog der Kulturen und Generationen sollen unterstützt werden. Das Haus lebt von den Angeboten und dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

Ideen, Anregungen, Erweiterungen, Engagement sind ausdrücklich erwünscht. Wenden Sie sich an die Kontaktpersonen.

Raum für alle hat die Erde“
Friedrich Schiller

Regeln des Miteinanders

  • Das SchillerHaus ist ein Ort für alle Menschen groß und klein; es ist ein Ort der kulturellen Vielfalt.
  • Das SchillerHaus lebt von den Ideen und Aktivitäten der Besucherinnen und Besucher.
  • Gegenseitiger Respekt, Toleranz und Achtung sind Grundlage der Aktivitäten und des Zusammenlebens im SchillerHaus.
  • Jede und jeder achtet auf den sorgsamen Umgang miteinander.
  • Alle übernehmen Verantwortung für den sorgsamen Umgang mit den Räumen, der Einrichtung und der Ausstattung.
  • Im gesamten Haus gilt ein Rauchverbot.
  • Es gilt das Jugendschutzgesetz.
  • Getroffene Vereinbarungen und Regeln werden eingehalten.

Das SchillerHaus im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus – ein Überblick über die Arbeit der letzten 3 Jahre

Das SchillerHaus ist seit 1.1.2017 eines von rund 100 neuen Mehrgenerationenhäusern. Mit einer Summe von 40.000 Euro pro Jahr wird das SchillerHaus seither gefördert. Davon werden 10.000 Euro durch die Kommune selbst erbracht. Das ermöglicht interessante Angebote für Groß und Klein und bietet Spielraum für die Umsetzung guter Ideen zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen der Kommune.

Im SchillerHaus wurden dadurch die Angebote für Menschen über 60 Jahre erweitert. Hierbei sollen insbesondere auch Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund angesprochen werden. Neben dem beliebten Seniorenfrühstück und dem Handarbeitskreis finden 60+Cafes in Kooperation mit dem Ausländerbeirat, Generationencafés mit verschiedenen Programmpunkten, Bingo-Nachmittage, Literaturlesungen und auch Ausflüge statt. 

Weiterhin wurde die generationsübergreifende Familien(bildungs)arbeit und die Vernetzung mit den Kindertagesstätten im Sozialraum ausgebaut. Gemeinsame Themenelternabende und Kurse werden veranstaltet. Ein besonderes Projekt ist die Hebammensprechstunde für Frauen ohne Wochenbett-Betreuung, die in diesem Jahr zusammen mit dem Familienzentrum Kita Liebigstraße verwirklicht werden konnte. Des Weiteren organisiert das SchillerHaus seit 2018 eine Nachhaltigkeitsausbildung für die Vorschulkinder der beiden Kindertagesstätten im Sozialraum. Seit Januar 2018 finden verschiedene Offene Treffs, teilweise mit fachlicher Begleitung, für Mütter und Väter mit Kindern bis 3 Jahre statt. Daneben werden Geburtsvorbereitungskurse und Rückbildungskurse angeboten. Die Angebote für Familien werden durch vom SchillerHaus organisierte Familienausflüge, Workshops und Flohmärkte ergänzt

Auf dem Gelände der ehemaligen Helene-Lange-Schule, in direkter Nachbarschaft zu den beiden Kindertagesstätten, wurde ein Gemeinschaftsgarten errichtet. Generationsübergreifend und interkulturell werden dort 23 Parzellen bewirtschaftet. Bei Vernetzungstreffen und bei gemeinsamer Gartenarbeit können Kontakte geknüpft und Gartentipps sowie Ernteerträge ausgetauscht werden. Eine Parzelle wird von den Kindertagesstätten zusammen bewirtschaftet. Bei Interesse an einer Parzelle können Sie sich gerne im SchillerHaus bei Christiane Rasmussen melden.

Im SchillerHaus können Menschen in Gesellschaft sein, aktiv werden, ihre Talente entdecken, mitbestimmen und sich austauschen. Sie können von vorhandenen Angeboten profitieren oder eigene Projekte umsetzen.

Roland Kern (2005-2019 Bürgermeister von Rödermark): „Mit dem SchillerHaus hat das Wohngebiet Seewald ein wichtiges Zentrum der Kommunikation und Begegnung erhalten, dessen positive Wirkung – gerade mit dem Schwerpunkt von Angeboten für alle Generationen – auf die gesamte Stadt ausstrahlt.“

Das Mehrgenerationenhaus heißt alle willkommen!

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