Briefwahl

Wahlberechtigte, die in ein Wählerverzeichnis eingetragen sind, können ihr Wahlrecht ohne Vorliegen eines besonderen Grundes durch Briefwahl ausüben. Dies ist auch möglich, wenn sie sich vorübergehend im Ausland befinden. Dazu müssen sie bei der Gemeinde ihres Hauptwohnortes einen sogenannten Wahlschein beantragen. Einer Begründung hierzu bedarf es nicht mehr.

Dem Wahlschein werden automatisch Briefwahlunterlagen beigefügt.

(Quelle: Bundeswahlleiter)

Briefwahl bei der Bundestags- und Landratswahl 2021


Beantragung von Briefwahl

Wenn Sie durch Briefwahl wählen möchten, brauchen Sie einen Wahlschein. Diesen können Sie bei der Gemeinde Ihres Hauptwohnortes

  •     persönlich oder
  •     schriftlich beantragen. Die Schriftform gilt auch durch Fax oder E-Mail als gewahrt.
  •     Online-Beantragung
  •     Eine telefonische Antragstellung ist nicht möglich.

Auf der Rückseite Ihrer Wahlbenachrichtigung befindet sich bereits ein Vordruck, den Sie ausgefüllt zurücksenden können oder zur Beantragung online den QR-Code mit dem Smartphone einscannen können.


Der Antrag kann aber auch gestellt werden, bevor die Wahlbenachrichtigung zugestellt wurde. Folgende Angaben sind erforderlich:

  •     Familienname,
  •     Vornamen,
  •     Geburtsdatum und
  •     Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort).


Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss eine schriftliche Vollmacht vorlegen. Eine Beantragung ist daher in diesem Fall nur persönlich oder schriftlich (nicht elektronisch!) möglich.

Wahlberechtigte mit Behinderungen können sich bei der Antragstellung von einer anderen Person helfen lassen.

(Quelle: Bundeswahlleiter)

Ablauf der Briefwahl

Welche Wahlunterlagen erhält man im Rahmen der Briefwahl?

Die Wahlberechtigten erhalten zusammen mit dem Wahlschein:

►        je einen Stimmzettel für die Wahlen, für die Sie wahlberechtigt sind,

►        je einen amtlichen Stimmzettelumschlag in der Farbe des Stimmzettels,

► einen Wahlbriefumschlag, den die Stadt freigemacht hat, und ein Merkblatt zur Briefwahl, das Erläuterungen in Wort und Bild gibt, wie man seine Stimmen per Briefwahl abgibt.

Wichtiger Hinweis: Die Wahlscheine müssen am Wahlsonntag bis 18 Uhr in den Briefkästen der Rathäusern eingegangen sein!

Das ist möglich

►        per Einwurf in die Briefkästen der Rathäuser oder

►        per Einwurf in einen Postkasten der Deutschen Post. Porto ist nicht erforderlich.

Wichtig: Beim Einwurf in einen Briefkasten der Deutschen Post die Postlaufzeiten beachten. Die Postzustellung kann bis zu drei Werktage dauer. Daher sollte man bei der Versendung über die Deutsche Post die Unterlagen frühzeitig einwerfen.

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