Senioren - Demenz-Wegweiser

Seniorenbeirat

Die rechtlichen Grundlagen für die Tätigkeit des Seniorenbeirates ergeben sich aus  § 8c Hessische Gemeindeordnung und § 8a Hessische Landkreisordnung. Danach kann der Seniorenbeirat Bestandteil der kommunalen Strukturen werden und kann in den Organen und Ausschüssen ein Anhörungs-, Vorschlags- und Rederecht ausüben.

Seniorenbeiräte haben das Ziel, die spezifischen Interessen der älteren Menschen in politischen Entscheidungsprozessen gegenüber der Verwaltung und der Wirtschaft und im kulturellen und sozialen Bereich einzubringen.

Aus Zielsetzung und Grundsätzen heraus ergeben sich Aufgabenbereiche der Mitsprache und Mitwirkung in allen Fragen, die ältere Menschen (allgemein als 60+ bezeichnet) betreffen und für ihre Lebensqualität im Alter von besonderer Bedeutung sind, wie zum Beispiel:

  • Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege
  • Beratungsangebot für ältere Menschen und deren Angehörige
  • Konzeption von altengerechten Wohnungen
  • Infrastruktur- und Verkehrsmaßnahmen mit Auswirkung auf die Verkehrssicherheit im Wohnumfeld
  • Preis- und Tarifgestaltung bei kommunalen Einrichtungen und Diensten
  • Förderung von Selbsthilfeorganisationen älterer Menschen
  • Vermittlung von ehrenamtlichen Tätigkeiten

Die Mitglieder des Seniorenbeirats Rödermark http://bgb.roedermark.de/bi/au020.asp?AULFDNR=41&altoption=Ausschuss

Homepage des Seniorenbeirates http://seniorenbeirat-rödermark.de/

Email seniorenbeirat.roedermark@gmx.de

Seniorentreffs

Seniorentreff Ober-Roden
Hier treffen sich Menschen ab 60 zum Kaffeetrinken, zu Gesprächen und zum Spielen unter der Leitung von Frau Fries im Seniorentreff Ober-Roden, Trinkbrunnenstr. 10 . Dienstags von 13:30 - 17:00 Uhr und donnerstags von 13:30 bis 17:00 Uhr. Ein Fahrdienst wird angeboten.
Anmeldung und weitere Informationen bei Simone Kraljevic Beckert, Tel.: 911-353

Seniorentreff Urberach
Seit November 2014 findet der offene Kaffeetreff montags zwischen 14:15 und 17:00 im Gemeindezentrum St. Gallus, Traminer Straße 8, statt. Hier treffen sich Menschen ab 60 zum Kaffeetrinken, zu Gesprächen und zum Spielen unter der Leitung von Frau Daum und Frau Stippler-Klemenz. Ein Fahrtdienst wird angeboten.
Anmeldung und weitere Informationen bei Simone Kraljevic Beckert, Tel.: 911-353

Seniorenlotsen

„ Was machen die Seniorenlotsen ? Wir informieren regelmäßig zu Themen wie :

Vorsorgevollmachten , Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen durch Informationsveranstaltung ( Termine – s Aushang Schaukasten, in der Tagespresse , und auf unserer Homepage www.seniorenlotsen-roedermark.de

Ausfüllhilfe nach Terminvereinbarung, gegebenenfalls ist die Ausfüllhilfe auch telefonisch möglich

Verkauf von Notfalldosen

Vorträge zu Gesundheitsthemen

Unser Erzählcafe´- interessante Gäste /Fachleute berichten.

Geschulte Ehrenamtliche geben Auskünfte und sind Wegweiser für die Fragen des Alters. Sie sind entsprechend geschult und unterliegen der Schweigepflicht.

Seniorenlotsen sind ein Konzept aus dem Programm Sozialraumorientierte Netzwerke in der Altenhilfe des Caritasverbandes Offenbach und der Diözese Mainz in Kooperation mit der städtischen Seniorenberatung Rödermark.

Bildungs- und Kursangebote

Senioren

Gymnastik und Bewegungsübungen für Senioren

Christa Wolter bietet mittwochs um 09:30 in der Halle Urberach (Seiteneingang) sowie um 11:15 im Rothaha-Saal der Stadtbücherei Ober-Roden Gymnastik und Bewegungsübungen für Senioren an. Neu sind die Angebote für Seniorentanz. Termine bitte bei der Kursleiterin erfragen.

Telefon: 06074 90880

Tanz mit - bleib fit! Seniorentanz - findet aktuell leider nicht statt.

Seniorentanz ist kommunikativ, fördert soziale Kontakte und schafft Erfolgserlebnisse, bereitet Freude und Wohlbefinden.
Tanzen hält fit, macht Spaß, macht schlau – und fördert ganzheitlich die Gesundheit. Einzelpersonen und Paare  - alle können mittanzen.
Weitere Informationen erteilt Christa Wolter unter Tel.: 06074 90880.
Anmeldungen nimmt Simone Kraljevic Beckert im Rathaus Urberach, Zimmer 213, Tel. 911-353, entgegen.

Fit im Alter mit dem DRK

Fit im Alter mit der Seniorengymnastik vom DRK unter der Leitung von Elfi Runkel gibt´s mittwochs von 9-11 Uhr im Rothaha-Saal in der Stadtbücherei und donnerstags von 10:00-11:00 Uhr im Mehrzweckraum der Halle Urberach.

Telefon: 0163 8794628
Weitere Infos unter: http://drk-roedermark.de/angebote/seniorengymnastik.html

Nie zu alt für das Internet

StattHaus Offenbach bietet Basisqualifizierung für Alltagsbegleiter

Kurs ist Grundlage zur Anerkennung von Unterstützungsleistungen durch Pflegekassen

Offenbach, 25. März 2021 – Das Demenzzentrum StattHaus Offenbach der Hans und Ilse Breuer-Stiftung bietet in Kooperation mit der Stadt eine Basisqualifizierung für Menschen an, die im Rahmen von Unterstützungsangeboten im Alltag nach §45 a SGB XI tätig werden wollen. Angesprochen sind Personen mit und ohne pflegerische Erfahrung, Pflegehilfskräfte, Neu- und Wiedereinsteiger/innen ins Arbeitsleben, interessierte Angehörige und ehrenamtlich Engagierte.

Die insgesamt 40 Stunden umfassende Schulung startet am 11. Juni 2021 und ist in insgesamt sechs Tagesmodule eingeteilt. Am 2. Juli 2021 endet die Basisqualifizierung, danach können Kosten für
erbrachte Unterstützungsleistungen bei den Pflegekassen eingereicht und von ihnen übernommen werden.

Die Schulung findet – je nach aktueller Corona-Regelung – entweder vor Ort im StattHaus Offenbach in der Geleitsstraße 94 oder als Online-Veranstaltung statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 250 Euro pro Person.

Vielfältige Aufgaben zur Stabilisierung häuslicher Versorgung
Ziel der Basisqualifizierung ist es, kompetent und sicher verschiedene Dienstleistungen im privaten häuslichen Umfeld oder im Rahmen anerkannter niedrigschwelliger Betreuungsangebote einzubringen.
Die Inhalte der Schulung entsprechen daher den Tätigkeiten und Anforderungen, die an Helfende von Menschen mit Unterstützungsbedarf gestellt werden. Mit dem Schulungsangebot soll dem steigenden
Bedarf an Entlastung im Haushalt sowie sozialer Betreuung Rechnung getragen werden.

Informationen zur Basisqualifizierung gibt es bei Maren Ewald und Tanja Dubas unter der Telefonnummer 069/2030 5546 oder per Mail an m.ewaldbreuerstiftung.de.

Weitere Informationen zur Hans und Ilse-Breuer-Stiftung: http://www.breuerstiftung.de/ und zum StattHaus unter https://www.breuerstiftung.de/alzheimer-info/statthaus-offenbach/

Sicherheitsberater

Steffen Schiller, PHK - Schutzmann vor Ort

Pst. Dietzenbach Darmstädter Straße 33 63128 Dietzenbach

Tel.: 06074/837-130, Mobil: 0151-72903569, Fax: +49611327665330

Die durch die Polizei ausgebildeten Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren fungieren - schwerpunktmäßig im Umfeld ihren Wohngebietes - als kompetenter Ansprechpartner (in enger Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat, dem Ordnungsamt, dem Präventionsrat der Stadt Rödermark, dem Verein "Bürger für Sicherheit Rödermark" und der Polizeistelle Dietzenbach) für ihre Altersgruppe (50 bis 80 Jahre) und informieren über bestimmte Kriminalitätsformen und Vorbeugungsmöglichkeiten (Präventionsmaßnahmen), sowie Verhalten im Straßenverkehr.

Schwerpunkte für die Beratungstätigkeiten sind:

  • Vorbeugung und Verhaltensweise bezüglich Diebstahl, Einbruch, betrug, Raub und Internetkriminalität
  • Unfallentwicklung und Gefahren für Senioren
  • Richtiges Verhalten als Zeuge einer Straftat
  • Gewalt-Sehen-Helfen
  • Technische Sicherungsmaßnahmen für Senioren
  • Durchführung von Informationsveranstaltungen
  • Verteilung von Informationsmaterial zu den vorgenannten Themenbereichen

Die Sicherheitsberater sind wie folgt erreichbar: http://buergerfuersicherheit-roedermark.de/

Horst Hyland
Tel.: 06074 917725
hhylandt-online.de

Wolfgang Schäfer
Tel.: 06074 922992
infoschaefer-wolf.de

Rente

Unser Angebot

  • Aufnahme von Anträgen in Zusammenarbeit mit den Antragstellern einschließlich Überprüfung der Unterlagen auf Vollständigkeit.
  • Sachverhaltsaufklärung in sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten in Form von Vernehmungen, Ermittlungen und eidesstattlichen Erklärungen
  • Erteilung von Auskünften in Sozialversicherungsangelegenheiten z.B. Rentenansprüche, Versicherungszeiten, Sicherung zukünftiger Ansprüche, Sonderprogramme, Anerkennung nach Fremdenrecht und zwischenstaatlichen Abkommen, Kontenklärung und Kindererziehungszeiten

Unsere Ziele

  • schnellstmögliche Sachverhaltsaufklärung in Rentenangelegenheiten
  • Prüfung und Weiterleitung vollständig vorgelegter Rentenanträge und Auskunftserteilung
  • rasche Absendung des kompletten Rentenantrages durch Online-Anschluß an die Deutsche Rentenversicherung
  • korrekte Auskünfte und Informationen an den Antragsteller

Weitere Auskünfte über: http://www.deutsche-rentenversicherung-hessen.de

 

Der Demenz-Atlas Hessen bietet Hilfe und Anlaufstellen zum Thema Demenz.

> Zur Seite des Demenz-Atlas

Demenz ist der Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, denen ein dauerhafter Verlust geistiger Fähigkeiten gemeinsam ist. Der Begriff Demenz stammt aus dem Lateinischen und bedeutet in etwa „ohne Geist". Das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, Sprache und Motorik werden von der Erkrankung beeinträchtigt. In einigen Fällen kann sich auch die Persönlichkeit des Erkrankten verändern. Zu den häufigsten Demenzerkrankungen zählen Morbus Alzheimer (etwa 60% aller Demenzerkrankungen), Vaskuläre Demenz und Morbus Pick.

Die Ursachen von demenziellen Erkrankungen sind nicht vollständig geklärt. Eine Vererbung der Erkrankung ist allerdings selten.

Demenz ist in der Regel ein fortschreitender Prozess, in dessen Verlauf der Verlust kognitiver und körperlicher Fähigkeiten zunimmt. Dieser Prozess kann sich über Jahre hinziehen. Am Anfang der Demenz stehen häufig Wortfindungsstörungen, Orientierungsschwierigkeiten, Gedächtnislücken. Im weiteren Verlauf der Demenz wird auch das Langzeitgedächtnis zunehmend beeinträchtigt: es kommt zum Verlust von alten Erinnerungen, bekannte Personen bis hin zu nahen Angehörigen und der eigenen Person bspw. im Spiegelbild werden nicht mehr erkannt.

Im Verlauf der Erkrankung verliert der erkrankte Mensch zunehmend seine Selbständigkeit und muss mehr und mehr fremde Hilfe in Anspruch nehmen.
Während die kognitive und körperliche Leistungsfähigkeit abnimmt, bleibt der Mensch mit Demenz emotional beteiligt.

DRK Alzheimer Tageszentrum Dietzenbach
Entlastungsangebot für pflegende Angehörige
Adolph-Kolping-Str. 1
63128 Dietzenbach
 Tel.: 06074 4900 460
Fax:  06074 4900 555
info.szddrk-of.de

 

Die App "Alzheimer & YOU - den Alltag aktiv gestalten" ist fertig. Sie enthält Ideen und Anregungen für die Alltagsgestaltung für alle, die sich um einen Menschen mit Demenz kümmern.
Die Tipps decken verschiedene Kategorien ab, wie Freizeit, Haushalt und Garten, Ernährung, Mobilität, Wohnraum, Umgang, Wohlbefinden und Vorsorge. Die App soll dabei helfen, gemeinsam länger aktiv zu bleiben. Wir erstellen regelmäßig neue Tipps. Auf Wunsch kannst Du dich von der App darüber benachrichtigen lassen.   

Die App ist kostenlos und sowohl im App Store von Apple als auch im Google Play Store erhältlich.

 

 

Der erste Schritt zu einer Behandlung ist eine gesicherte Diagnose. Häufig stellt sich die Vermutung, an einer Demenzkrankheit zu leiden, als unzutreffend heraus. Manchmal liegt eine Schwerhörigkeit oder eine Depression vor. Außerdem ist es für die richtige Behandlung wichtig zu wissen, welche Form einer Demenz vorliegt. Hier ist eine gute Differenzialdiagnostik beim Facharzt oder in einer Psychiatrischen Ambulanz einer Klinik unerlässlich. Dabei werden neben einer körperlichen Untersuchung auch psychologische Tests notwendig. Dabei werden unter anderem Gedächtnis, Denkvermögen, die Sprache, das Erkennen und Handhabung von Gegenständen überprüft. Ist durch ein solches Verfahren die Diagnose Demenz gestellt, kann die Behandlung einsetzen.

Eine Heilung ist bis heute leider nur bei einigen demenziellen Erkrankungen (z.B. einige vaskuläre Demenzformen) möglich. Bei Morbus Alzheimer gibt es bislang keine heilende Behandlungsmethode.

Ziel heutiger Behandlungsmethoden ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und Krankheitssymptome zu mildern (wenn eine Heilung nicht möglich ist).

Die Behandlung soll:

  • Die Selbständigkeit des Betroffenen möglichst lange erhalten
  • Die Unabhängigkeit im Alltag fördern
  • In der Pflege entlastend wirken
  • Die Heimeinweisung verzögern.

Die Behandlung demenzieller Erkrankungen erfolgt auf mehreren Ebenen.

Medikamente
Antidementiva können das Fortschreiten der Erkrankung vorübergehend verlangsamen. Sie verbessern vorübergehend die geistige Leistungsfähigkeit.
Zur Behandlung von begleitenden Störungen der Alzheimer Demenz werden Neuroleptika und Antidepressiva eingesetzt. Neuroleptika wirken entspannend, während Antidepressiva zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden. Sie verbessern die allgemeine Stimmungslage.

Nicht medikamentöse Maßnahmen als Ergänzung
Neben der medikamentösen Behandlung kommt auch der ergänzenden Behandlung durch nichtmedikamentöse Maßnahmen eine große Bedeutung zu. Therapeutische Verfahren wie Bewegungsübungen, Kunsttherapie oder Musiktherapie können einen wichtigen Beitrag zum Selbstwertgefühl und zur Selbständigkeit leisten. Herausfordendes Verhalten kann mit  stressvermeidender Kommunikation begegnet werden. Sich verstehend und wertschätzend gegenüber demenzkranken Menschen zu verhalten erleichtert das Zusammenleben zu Hause.

Die Rolle des Umfeldes
Menschen, die an Demenz erkrankt sind, verlieren zunehmend die Fähigkeit, sich an ihr Umfeld anzupassen. Ihr Wohlbefinden hängt damit stark von der Art und Weise ab, wie sich die Umgebung auf ihre Bedürfnisse und Beeinträchtigungen einstellt. Dabei spielt das früher Erlebte und die Biografie eines Menschen eine große Rolle. Wenn es gelingt, das Umfeld auf diese Bedürfnisse und Fähigkeiten des Erkrankten einzustellen, kann die individuelle Lebensqualität wesentlich verbessert werden. Finden Sie die Lieblingsplätze Ihrer Angehörigen heraus. Die Umgebung soll Sicherheit, Vertrautheit und Geborgenheit vermitteln. Um die Bedürfnisse und Möglichkeiten von demenzkranken Menschen besser kennenzulernen und zu verstehen, beraten wir Sie gerne.

Prävention
Es gibt leider keine Garantie, durch eine gute Prävention einer Demenzerkrankung zu entgehen. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass bei bestimmten Verhaltensweisen Demenzerkrankungen seltener auftreten. Grundsätzlich sollten Sie sich individuell beraten lassen.
Gerade zur Prävention vaskulärer Demenz wirken sich folgende Maßnahmen positiv aus:

  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
    Da gerade bei älteren Menschen ein Flüssigkeitsmangel zu Austrocknung und Verwirrtheit führen kann, sollte darauf geachtet werden, dass mindestens ein Liter Flüssigkeit pro Tag (wenn möglich mehr) zu sich genommen wird.
  • Ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung
    Um Verstopfungen und Gewichtverlust vorzubeugen, sind regelmäßige Mahlzeiten und eine ausgewogene Kost geeignet (viel Gemüse, Obst und vollwertige Nahrungsmittel).
  • Nicht rauchen
    Rauchen kann zu Gefäßverengungen führen, die unter Umständen eine vaskuläre Demenz auslösen kann.
  • Viel körperliche Bewegung
    Körperliche Bewegung kann einer krankhaften Veränderung der Blutgefäße vorbeugen. Außerdem fordern die komplexen Bewegungsabläufe auch das Gehirn an. Hier sind insbesondere hochkomplexe Vorgänge wie Tanzen, Spazierengehen und Walking geeignet, das Gehirn in Schuss zu halten.
  • Immer wieder Neues lernen
    Gehirntraining ist dazu geeignet, das Gehirn immer wieder anzuregen. Hier kommt es allerdings darauf an, die richtigen Übungen auszuwählen. Gerne beraten wir Sie hierzu.
  • Soziale Kontakte pflegen
    Der Besuch von kirchlichen und städtischen Seniorentreffs dient auch der Vorbeugung von Demenz-Erkrankungen. Vertraute Gruppen, Gottesdienste und religiöse Feiern sind für viele demenzkranke Menschen stabilisierend und geben ein Stück Sicherheit. Gemeinsam singen macht Spaß und Freude.
  • Überprüfung der Medikamente
    Gerade ältere Menschen nehmen häufig eine Vielzahl an unterschiedlichen Medikamenten zu sich. Nicht immer sind diese auch aufeinander abgestimmt. Dadurch kann es zu Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit kommen. Nehmen Sie Kontakt zu einem Facharzt oder zu Ihrer Apotheke auf, um sich in diesen Fragen beraten zu lassen.

Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz

Demenzgruppe Leuchtturm
AWO Rödermark, Frau Barbara Kron
Telefon:  06074 7288380, Mobil: 0162-6364520
montags von 13:30 bis 17:00
im Franziskushaus Ober-Rodener-Str. 18 - 2063322 Rödermark (ab 01.02.2019)
Jeder Gast wird von geschulten Helfern persönlich betreut.
Anerkannte Einrichtung, Kosten sind bei der Pflegekasse abrechenbar

Eine Altersdemenz kann sehr unterschiedliche Symptome haben. Eine fundierte fachärztliche Diagnostik, Beratung und Behandlung ist als erstes dringend zu empfehlen.

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Dr. Jochen Rösner
Breidertring 104
63322 Rödermark
Telefon 06074 9 49 44

PIA – Psychiatrische Institutsambulanz am
Klinikum Offenbach

Starkenburgring 66
63069 Offenbach
069 8405-4034 (nur mit Überweisung vom Haus- oder Facharzt)

Sie erhalten Unterstützung und Rat bei der Versorgung und Betreuung eines nahestehenden Menschen mit Demenz bei den nachstehenden Fragen:

Spezielle Pflege- und Betreuungsangebote?
Wer zahlt die Kosten?
Wo gibt es kommunikative Angebote?
Wie gestalte ich die Wohnung und das Umfeld?

Gehirnjogging für Ihre grauen Zellen


Mithilfe von Gehirnjogging ist es Ihnen möglich, verschiedene Areale des Gehirns zu trainieren. Ein anhaltendes Gedächtnis sowie schnellere Auffassungsgabe und das umfangreichere Verknüpfen verschiedener Sachverhalte werden unter anderem beim Training ausgereift. Für das Verbessern dieser und anderer Fähigkeiten stehen Ihnen unterschiedlichste Methoden zur Verfügung.
Gehirnjogging – das ist darunter zu verstehen

Der Name lässt bereits vermuten – es handelt sich hierbei um Sport. Selbstredend keine Sorte der Betätigung, bei der Sie sich körperlich ertüchtigen, es ist eher eine Anstrengung für den Kopf. Mit zunehmendem Alter nimmt die Leistung der verschiedenartigen Fähigkeiten des Gehirns ab. Durch regelmäßiges und ausgewogenes, wie auch facettenreiches Training ergibt sich für Sie die Möglichkeit, Ihre Kopfarbeit in jeder Hinsicht zu verbessern. Das funktioniert in allen Altersbereichen. Die diversen Übungseinheiten sind dazu bestimmt, gezielt Bereiche des Zerebrums (auch Gehirn) zu stärken. Beim Gehirnjogging ist jede Übung einer Leistung zugeschrieben. Je vielseitiger die Disziplinen vorgenommen werden und je öfter Sie diese für sich gebrauchen, desto höher ist nicht nur der Erfolg, sondern auch umso langanhaltender. Diese Art des Sports ist übrigens keine Erfindung der Neuzeit, sondern existiert bereits seit dem Anfang der Neunziger Jahre. Der deutsche Psychologe Siegfried Lehr gab im Jahr 1992 das Gehirnjogging unter der Begrifflichkeit „Mentales Aktivierungstraining“ (MAT) bekannt.
Unterschiedliche Bereiche des Gehirns

Gehirnjogging dient nicht dazu, das gesamte Organ mit einem Mal zu trainieren. Pro Übung wird stets nur eine einzige Region eingenommen. Das Gehirn ist in die verschiedenen Sektionen unterteilt, wobei jedes Gebiet unterschiedlich groß ist und im Kopf an verschiedenen Stellen angeordnet und für separate Fähigkeiten zuständig ist. Der sogenannte Stirnlappen ist das größte Gebiet im Gehirn. Er nimmt die gesamte Vorderseite ein, verläuft in Richtung Mitte und endet erst durch die Zentralfurche. Dieser Bereich ist zuständig für Antrieb, Entscheidungsfähigkeit, Blasenfunktion, Sprachzentrum sowie Muskelaktivitäten. Auf der anderen Seite der Furche befindet sich der Scheitellappen, welcher bis in den oberen Bereich des Hinterkopfes reicht. Berührungsempfindlichkeit und Sprache sind seine Aufgabe. Der für das Sehen zuständige Hinterhauptlappen sitzt einzig im Hinterkopf, während die Schläfenlappen seitlich verlaufen und für Gedächtnis, Emotionen und ebenfalls Sprache benötigt werden.

> Zum Training auf der Seite NeuroNation

http://www.alzheimerandyou.de
Diese Internetseiten sind  leitlinienorientierte (d.h. wissenschaftlich fundierte) Informationsplattformen zum Thema Demenz für Betroffene und Angehörige, Pflegende sowie Ärzte und Ärztinnen.

http://www.kompetenznetz-demenzen.de/

http://www.wegweiser-demenz.de
Ein Wegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frau und Jugend

Neuronation Gedächtnistrainingsapp

 

Gute Gedächtnistraining App

Was zeichnet eine gute Gedächtnistraining App aus? Dazu muss zunächst geklärt werden, was gutes Gedächtnistraining generell ausmacht. Entscheidend ist die Personalisierung des Trainings sowie die Vielseitigkeit der Übungen. Eine Gedächtnistraining App sollte zudem auf verschiedenen Geräten benutzbar sein.

Wie häufig warten wir auf die U-Bahn oder schlagen Zeit im Wartezimmer beim Arzt oder beim Gate am Flughafen rum? Wäre es da nicht phantastisch, die Möglichkeit zu haben, diese Zeit zu nutzen, um dem Gehirn etwas zu tun? Mit der neuen App von NeuroNation ist genau dies möglich.

Im Web und auf der App

Die App trainiert das gesamte Gehirn, und das wissenschaftlich nachgewiesen. Insgesamt stehen dem Benutzer mit 18 Übungen eine große Zahl spannender und abwechslungsreicher Übungen zur Verfügung. Zudem bietet NeuroNation exklusiv drei Kurse an, je nach Wunsch kann also das Gedächtnis, die Konzentration oder die Intelligenz trainiert werden. Bei

NeuroNation steht Ihnen außerdem eine noch größere Anzahl von Übungen im Internet zur Verfügung. Das Besondere ist, dass die in der App erbrachten Leistungen automatisch mit den Leistungen im Internet synchronisiert werden. Je nachdem, ob Sie unterwegs, daheim, oder im Büro sind, Sie können Ihrem Gehirn zu jedem Zeitpunkt eine Wohltat erweisen.

 

> Zur App von NeuroNation

Zwei Faktoren entscheidend für Wirksamkeit

Diese gute Gedächtnistraining App orientiert sich an den neuesten Erkenntnissen der Kognitionspsychologie. Besonders verdient um Erkenntnisse über die Wirksamkeit von Gedächtnistraining hat sich die Forscherin Dr. Susanne Jaeggi gemacht. Sie identifizierte zwei Aspekte, die entscheidend sind, dass ein Training wirksam ist:

  • Personalisierung: Das Gehirn profitiert nur dann von Training, wenn es ständig an seine Grenzen geht. In der Regel nimmt die Leistung zu, wenn man sich an eine Übung gewöhnt. Damit kein solcher Gewöhnungseffekt entsteht, passen sich die Übungen stets der Leistungsfähigkeit an.
  • Vielseitigkeit: Es müssen verschiedene Aspekte des Gehirns gleichzeitig trainiert werden. Dies gelingt nur dann, wenn die Aufgaben so abwechslungsreich gestaltet sind, dass das Gehirn nicht routiniert die Übungen bewältigen kann. Das Gehirn muss folglich zu jedem Zeitpunkt so stark gefordert werden, dass es nicht möglich ist, eine Routine zu entwickeln.

Ein weiteres Highlight der guten Gedächtnistraining App ist, dass der persönliche Fortschritt verfolgt werden kann und die eigene Leistung mit anderen verglichen werden kann. Laden Sie die kostenlose App gleich runter – Ihr Gehirn wird es Ihnen danken.

Seniorenarbeit für Urberach, Messenhausen und Bulau
Isabel Martiner
Tel.: 06074 911-356
Fax: 06074 911-1356
isabel.martinerroedermark.de

Seniorenarbeit für Ober-Roden
Katia Klar
Tel.: 06074 911-351
Fax: 06074 911-1351
katia.klarroedermark.de

Seniorenarbeit für Waldacker
Maximilian Trunk
Tel.: 06074 911-354
Fax: 06074 911-1354
maximilian.trunkroedermark.de

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