Wirtschaft

Studie: Investitionstätigkeit der Industrie in Deutschland

Die Industrie ist von großer Bedeutung für Innovation, Wohlstand und Produktivität in Deutschland: das Verarbeitende Gewerbe hat einen Anteil von mehr als 80 Prozent an den privaten Forschungsausgaben, trägt etwa ein Fünftel zur Bruttowertschöpfung der gesamten Volkswirtschaft bei und ist zudem ein wichtiger Nachfrager nach hochwertigen Unternehmensdienstleistungen. Eine breite Deindustrialisierung – etwa durch unfaire Handelspraktiken, schlechte Standortbedingungen oder unzureichende Unterstützung im Rahmen der Dekarbonisierung – könnte für Deutschland daher schwere Wohlstandseinbußen bedeuten.

Mit der Studie „Investitionstätigkeit der Industrie in Deutschland – Struktur und Ausblick“, die das ifo-Institut im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt hat, kann erstmals ein umfassendes und differenziertes Bild der Investitionstätigkeit deutscher Industrien gewonnen werden. Dabei werden nicht nur verschiedene Investitionskategorien (ausländische Direktinvestitionen, Bruttoanalageinvestitionen, Unternehmensbilanzen) bis zum aktuellen Rand ausgewertet, sondern auch neue Daten und innovative Analyseverfahren verwandt, die einen Ausblick auf die nahe Zukunft erlauben. Insgesamt liefert die Studie damit einen Beitrag zur Versachlichung der aufgeheizten Debatte rund um das Thema Deindustrialisierung in Deutschland.

Ihr Weg zur vollständigen Studie der Bertelsmann Stiftung.

Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de