Eine Ausstellung der besonderen Art lockt ab dem 8. August in die Stadtbücherei an der Trinkbrunnenstraße. Marliese Lang, die sich in den Jahren von 2000 bis 2008 als „Märchentante“ im Töpfermuseum in Urberach in die Herzen vieler Kinder und Eltern gelesen hatte, präsentiert in den Ausstellungsräumen im 1. Stock der Bibliothek ein anderes kreatives Talent, das sich zur Leidenschaft entwickelt hat.
Rund 40 Bilder werden ausgestellt und für einen guten Zweck zum Erwerb angeboten. Vom Erlös profitiert die Stiftung Rödermark. Die Ausschüttungen aus dem Kapitalstock ermöglichen schnelle, unbürokratische Hilfe für Menschen in sozialen Notlagen.
„Jeder, der eines meiner Bilder mit nach Hause nehmen möchte, soll dafür bezahlen, was er oder sie für angemessen hält“, beschreibt die Malerin ihre Absicht. Kleine Kunstschau mit karitativer Note: So lässt sich das Vorhaben umschreiben. Präsentiert werden vornehmlich Arbeiten in Acryltechnik, darunter markante Stadt- und Landschaftsansichten mit Bezug zur Rhein-Main-Region.
Passion für Farbe und Figürliches
In Mannheim geboren, später im Schwarzwald aufgewachsen und über die Station Rodgau zur Wahlheimat Rödermark gelangt: Auf diesen Lebensweg blickt Marliese Lang zurück. Zum 70. Geburtstag bekam sie einen Malkurs geschenkt, entdeckte ihre Passion für Farbe und Figürliches. Was seither in ihrer bunten Welt der vielfältigen Ausdrucksformen entstanden und gewachsen ist: Das bekommen die Besucher nun alsbald exemplarisch zu sehen.
Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 8. August, um 15 Uhr. Nach der Vernissage kann die Schau im Bücherturm bis Freitag, 4. September, während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden: werktags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Eine Ausnahme bildet der Donnerstag, denn dann wird lediglich das Vormittags-, aber nicht das Nachmittags-Zeitfenster angeboten.