Der Lions Club Rodgau-Rödermark entwickelt sich zu einem treuen Fan und Förderer des Jugendzentrums am Motzenbruch. Nachdem der sozial engagierte Verein im vergangenen Jahr eine robuste Tischtennisplatte für das Außengelände gespendet hatte, folgte nunmehr eine weitere Anschaffung auf Sponsoring-Basis. Zwei hochwertige Sonnenschirme für den Sitzbereich des Außengeländes wurden zur Verfügung gestellt. „Bewährungsprobe bestanden“, heißt es nach dem diesjährigen Hitzesommer.
Um das wertvolle Projekt für den Rödermärker Nachwuchstreff gebührend zu würdigen, trafen sich kürzlich Bürgermeister Jörg Rotter und die Leiterin des städtischen Fachdienstes Jugend, Stephanie Geisz, mit Dr. Ulrich Wasner und Franziska Berblinger-Wolf. Das Duo konnte zufrieden bilanzieren: „Hier leistet unsere Lions-Hilfe wirklich gute Dienste!“ Denn die große Freifläche, über die das Juz in Ober-Roden verfüge, biete mehr und mehr Aufenthaltsqualität für die jungen Nutzer.
„Es mangelt nicht an Ideen"
In der Tat: Ein Kletterhügel als Tummelplatz für die Bewegungsfreudigen, ein erst kürzlich angelegter Mini-Teich als eher stiller Rückzugsort, dazu die Lions-Spenden… So ist in den zurückliegenden eineinhalb Jahren ein stimmig kombiniertes Mosaik entstanden. Ein Puzzle, das beständig wächst. „Es mangelt nicht an Ideen. Wir haben hier zusammen mit den Kindern und Jugendlichen noch viel vor, um alle Beteiligten für dieses wirklich sehr schöne Freizeitgelände nachhaltig zu begeistern. Unterstützung, wie wir sie jetzt wieder mit der Schirmspende genießen durften, ist dabei natürlich jederzeit willkommen“, betonte Geisz.
Der Bürgermeister stimmte ihr zu. Der nach längerer Suche letztendlich gut gewählte Standort für den Anfang 2025 erfolgten Juz-Neustart habe mit Anschubhilfe von Gewerbetreibenden (Stichwort: Jugendbus) und dank engagierter Förderer wie den Lions zusätzliche Impulse bekommen. Das, so Rotters Tenor, sei trotz der aktuellen Schwierigkeiten mit Blick auf die öffentlichen Kassen eine ermutigende Entwicklung.
Wasner und Berblinger-Wolf kündigten an, dass das bürgerschaftliche Engagement auch im Bereich der Schulen fortgesetzt werde, sowohl mit Gesundheitsprogrammen („Klasse 2000“) als auch mit Maßnahmen zur Gewaltprävention und Leseförderung. Doch wichtig sei parallel dazu eben auch die außerschulische Jugendarbeit. So wurde unter den Sonnenschirmen geplaudert und nach vorne geblickt. Einhelliges Fazit: Die Lions und ihr Faible für das Juz – eine gute Wahl.