Im Mai 2020 hatte sich der Magistrat der Stadt Rödermark der bundesweiten Kampagne „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ angeschlossen und lokale Akteure zum Mitmachen animiert. Mit Erfolg. Im Laufe der Jahre haben sich rund 100 Vereine, Institutionen, Geschäfte, Unternehmen und städtische Einrichtungen in die Initiative eingeklinkt und das Respekt-Schild an ihren Gebäuden und Treffpunkten angebracht – gleichsam als Zeichen, dass wertschätzendes Miteinander im sozialen Alltag unverzichtbar ist.
Einen weiteren Partner konnte die Integrations- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Isabel Martiner, kürzlich willkommen heißen. Mit von der Partie ist nun auch das an der Messenhäuser Straße in Urberach ansässige Yoga Loft. „Unser Studio ist ein Raum, in dem Unterschiede nicht trennen, sondern bereichern. Das Miteinander und der Respekt stehen bei uns im Mittelpunkt“, betonten die Inhaberinnen Viola Muñoz Nuñez und Anna Wieland während der Übergabe des Projektschildes.
„Wir möchten ein klares und liebevolles Zeichen für Offenheit und Vielfalt setzen. Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus haben bei uns keinen Platz“, erklärten Muñoz Nuñez und Wieland.
Begegnung auf Augenhöhe
Ihre Kernbotschaft: „Beim Yoga auf der Matte begegnen wir uns auf Augenhöhe, frei von Bewertungen, Vorurteilen und Grenzen. Wir sind überzeugt, dass die Praxis von Mitgefühl und Achtsamkeit nicht an unserer Studiotür endet, sondern aktiv in die Welt getragen werden darf. Denn echte Verbindung entsteht dort, wo Menschen einander mit Respekt begegnen und Vielfalt als Bereicherung sehen.“
Institutionen, die sich der Kampagne anschließen möchten, können mit der Integrations- und Gleichstellungsbeauftragten Kontakt aufnehmen. Zu erreichen ist sie unter der Rufnummer 06074 911-242 oder per Mail an isabel.martiner@roedermark․de.