Kaum ist die sehr gut besuchte Orwischer Kerb des Jahres 2026 ein Fall fürs Rödermark-Geschichtsbuch, da steht auch schon der nächste Klassiker der Kategorie „Nationalfeiertage für Lokalpatrioten“ in den Startlöchern. Die Rede ist von der Oweräirer Kerb, die vom 25. bis 28. September gefeiert wird. Im „magischen Dreieck“, gebildet von Nazariuskirche, Dinjerhof und Marktplatz, spielt vier Tage lang die Festmusik.
Und nicht nur die, denn auch eine Prise (Kinder-)Theater sowie Bewirtung, Tanz und sonstige Brauchtumspflege in vielen Facetten hat das Stelldichein im Ortskern zu bieten. Los geht es am Freitag (25.) ab 18.45 Uhr auf der Bühne vor dem Dinjerhof, Pfarrgasse, mit dem traditionellen Mundart-Abend des Heimat- und Geschichtsvereins.
Am Samstag (26.) folgen Kerbbaumstellen und Freibieranstich auf dem Vorplatz von St. Nazarius (Beginn: 16.15 Uhr), am Sonntag (27.) ist die Kerbspruch-Verlesung vor dem Traditionslokal „Mortsche“ wieder ein Publikumsmagnet (ab 15 Uhr), ehe schließlich nach dem langgezogenen Frühschoppen am blauen Montag (28.) um 20.30 Uhr zur Kerbbeerdigung im Gleisdreieck geschritten wird.
Pflasterarbeiten auf der Frankfurter Straße
Zu beachten für Verkehrsteilnehmer ist auch in diesem Jahr die obligatorische Vollsperrung auf dem mittigen Abschnitt der Ortsdurchfahrt. Nicht passierbar sind vom 21. September, 9 Uhr, bis zum 29. September, 14 Uhr, die Frankfurter Straße ab der Einmündung Ringstraße und die Dieburger Straße ab der Einmündung Gartenstraße.
Die Sperrzeit im Vorfeld der Kerb ist diesmal bewusst mit etwas mehr Puffer angesetzt worden, da anfangs noch Pflaster-Ausbesserungsarbeiten auf der Frankfurter Straße vornehmlich in Höhe des Marktplatzes erfolgen.