Politik & Wahlen

Kommunalwahl in Rödermark: Sechs Listen stellen sich dem Votum

Gemeindewahlausschuss gibt grünes Licht für die Kandidaturen von CDU, AfD, SPD, FDP, AL/Grünen und Freien Wählern

Der Gemeindewahlausschuss hat in seiner Sitzung am 16. Januar 2026 insgesamt sechs Wahlvorschläge (Listen) für die Kommunalwahl am 15. März dieses Jahres zugelassen. Antreten werden in Rödermark ausschließlich Parteien und Wählervereinigungen, die bereits aktuell in der Wahlperiode 2021-2026 der Stadtverordnetenversammlung angehören. Auf dem Wahlzettel sind die Listen in folgender Reihenfolge notiert: CDU, AfD, SPD, FDP, Andere Liste/Grüne, Freie Wähler.

Die Christdemokraten stellen sich mit insgesamt 46 Bewerberinnen und Bewerbern dem Wählervotum. Auf der AfD-Liste sind die Namen von 14 Personen verzeichnet. Es folgen der Wahlvorschlag der SPD mit 21 Namen, die Liste der FDP mit 17 Kandidaten, das Personaltableau von AL/Grünen mit 38 Namen sowie das 31 Bewerber umfassende Angebot der Freien Wähler.

Nach Angaben von Gemeindewahlleiter Peter Psotka war die Sichtung der eingereichten Unterlagen keine problematische Angelegenheit. „Es gab keine verspäteten Eingänge und auch keine Zurückweisung von Listen“, konnte Psotka nach der Zusammenkunft des Wahlausschusses berichten. Bei der diesjährigen Kommunalwahl werden in Rödermark rund 20.800 Menschen stimmberechtigt sein.

Parallel zur Kommunalwahl wird in der Stadt an der Rodauquelle am 15. März auch zur Ausländerbeiratswahl aufgerufen. Antreten wird lediglich eine Liste („Wir in Rödermark“) mit einer 14 Namen umfassenden Personaltabelle. Die W.I.R. hatte als einzige Gruppierung ihre Kandidatur angemeldet und erhielt dafür grünes Licht vom Gemeindewahlausschuss.