Welche Themen, die für baldige Erst- und Jungwähler von großer Bedeutung sind, sollten in der Kommunalpolitik verstärkt Beachtung finden? Diese zentrale Frage wird am Freitag, 27. Februar 2026, bei „Jugend trifft Politik“ ab 19 Uhr im Jugendzentrum im Stadtteil Ober-Roden, Am Motzenbruch 1, im Blickpunkt stehen. Bereits zum siebten Mal organisiert der städtische Fachdienst Jugend ein derartiges Podium, um sich kennenzulernen und auszutauschen.
Junge Leute aus dem Altersspektrum von 12 bis 25 Jahre bilden die Zielgruppe des Formats. Sie sind entweder live vor Ort oder als Zuschauer eines Online-Streams auf den Kanälen von „Jugend Rödermark“ (YouTube und Twitch) willkommen. Fragen aus dem dortigen Chat können direkt in den Dialog im Juz einfließen.
Fragen und Perspektiven
Im Vorfeld der diesjährigen Kommunalwahl, zu der in Hessen am 15. März aufgerufen wird, kommt ein Aspekt ganz sicher zur Sprache: Welche jugendpolitischen Vorhaben stehen mit Blick auf die nächste Legislaturperiode bei den Fraktionen ganz oben auf der Agenda? Dazu äußern sich ehrenamtlich aktive Mandatsträger der im Stadtparlament vertretenen Parteien und Wählergemeinschaften. Sie stellen sich den Fragen der Youngster und kommen mit ihnen über Erwartungen und konkrete Perspektiven für Rödermark ins Gespräch.
Stephanie Geisz, die Leiterin des Fachdienstes Jugend, gibt zu bedenken: „Kommunalpolitik entscheidet ganz konkret über die Lebenswelt junger Menschen. Deshalb ist es wichtig, dass Jugendliche und junge Erwachsene ihre Themen sichtbar machen und direkt nachfragen können.“
Ein besonderes Element des Abends: Im Anschluss an den Meinungsaustausch können alle Anwesenden vor Ort an einer Probewahl teilnehmen. Zu klären ist dann per Kreuzchen, welche Person auf dem Podium nach den Eindrücken der Aussprache die meisten Stimmen erhält. Danach besteht Gelegenheit, das Gespräch in lockerer Atmosphäre noch ein bisschen zu verlängern – bei einem Stück Pizza, die im Juz als Snack nach dem Ende des offiziellen Teils serviert wird.