Ausstellung

Im Kreishaus: „Der Weg der Sinti und Roma“

Gruppe aus Rödermark besucht die Ausstellung in Dietzenbach am 18. Februar – Anmeldung bei Isabel Martiner

„Der Weg der Sinti und Roma – Wie ‚Zigeuner‘-Bilder und Vorurteile einen Völkermord möglich machen können“: Unter dieser Überschrift wird derzeit, noch bis zum 20. Februar, im Foyer des Kreishauses in Dietzenbach eine Wanderausstellung mit insgesamt 37 Schautafeln gezeigt. Isabel Martiner, die Frauen-, Integrations- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rödermark, organisiert einen Abstecher in die Nachbarstadt.

Wer Interesse hat, die mit historischen, politischen und gesellschaftlich-kulturellen Facetten gespickte Foto- und Textschau zu betrachten, kann sich der Gruppe anschließen. Gestartet wird am Dienstag, 18. Februar, um 9.30 Uhr am SchillerHaus, Schillerstraße 17, in Urberach. Martiner bittet um Anmeldung unter der Rufnummer 06074 911-242 oder per E-Mail an .

Die vom Landesverband Hessen der Deutschen Sinti & Roma erstellte Ausstellung beleuchtet, wie die ethnischen Minderheiten im deutschsprachigen Raum seit dem Ende des Mittelalters ins gesellschaftliche Leben eingebunden waren (kulturelle Einflüsse, Stichwort: Musik), zugleich aber auch vielfach stigmatisiert und diskriminiert wurden. Ein Kapitel widmet sich der Verfolgung und dem Völkermord während der NS-Diktatur, ein weiteres dem Thema „Nachkriegszeit/Aufarbeitung“.

Zugleich sollen Bezüge zur Gegenwart zum Nachdenken und zur Verständigung anregen. Gefragt wird mit Blick auf die Volksgruppen: „Die heutige Situation – Noch immer diskriminiert?“.