Natur und Umwelt, Sicherheit & Ordnung

Harte Strafen für alle, die Lebensmittelreste illegal „entsorgen“

Ordnungsamt warnt und informiert im Rahmen von KOMPASS

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Immer wieder erreichen das Ordnungsamt Beschwerden über Speiseabfälle, die im Feld und an Straßenrändern „entsorgt“ werden. Die Zuständigen in Sachen Sicherheit und Ordnung erläutern in diesem Zusammenhang: „Diese Unsitte stellt nicht nur eine Gefahr für die heimische Fauna dar, sondern ist in Hessen auch strikt verboten. Viele wild lebende Tiere können Lebensmittel wie Brot, Obst oder gebratenes Fleisch nicht richtig verdauen und verenden furchtbar. Außerdem werden durch Speiseabfälle oft Schädlinge wie Ratten angelockt.“

Grundsätzlich stellt das achtlose Wegwerfen von Lebensmittelresten ein massives Risiko für die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) dar. Wer illegal Speisereste in der freien Natur hinterlässt, dem drohen empfindliche Bußgelder und im schlimmsten Fall sogar strafrechtliche Konsequenzen. „Mit Blick auf die extreme Widerstandsfähigkeit des ASP-Virus und die damit einhergehenden Gefahren greifen die zuständigen Behörden mittlerweile besonders hart durch“, heißt es in den Reihen des Ordnungsamtes, das just diese Warnung im Rahmen der Präventionskampagne KOMPASS platziert.

In einem Aufruf wird betont: „Sollten Sie Personen sehen, die Speisereste oder sonstigen Abfall in der Rödermärker Gemarkung ablegen, so wenden Sie sich bitte direkt als Zeuge an das Ordnungsamt der Stadt Rödermark. Nur gemeinsam können wir unser Zuhause sauber und sicher halten.“ Zu erreichen sind Ansprechpartner unter 06074 911-713 oder per E-Mail: ordnungsamt@roedermark․de.