Die Evangelische Kirchengemeinde Rödermark hat wieder zwei voll besetzte Pfarrstellen – das allein ist ein starker Grund zur Freude. So wurde der (durchaus heiße) Sonntag, an dem Pfarrerin Dr. Anke Mühling in ihr neues Amt als Gemeindepfarrerin neben Pfarrerin Eva Lawrenz eingeführt wurde, zum Freudentag. „Aber wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig gefreut? So richtig euphorisch, mit Geist, Körper und Seele“, fragte denn auch Dekan Steffen Held die Gäste in der restlos überfüllten Petruskirche. Dem Ausdruck zu geben, war spätestens nach dem Einführungsgottesdienst möglich, in dem Dr. Anke Mühling über die Freude am Neuen, aber auch den Verlust des Bisherigen sprach und es mit alttestamentlichen Beispielen belegte – ganz im Sinne des Verses „Die Freude am Herrn ist unsere Stärke“. Dass sie vor der Kirchentür von den vollen Klängen von fünf Alphörnern begrüßt wurde, ist sicher einmalig für solch ein Fest. In die große Schar der Gratulanten reihte sich auch Bürgermeister Jörg Rotter ein, der Anke Mühling in der Stadt herzlich willkommen hieß. Die Lage sei für die Kirchengemeinden wie für die Stadt derzeit recht kritisch. Doch bei allen Sorgen und Fragen stehe seine Tür für Pfarrerin Dr. Anke Mühling immer offen.
Stadtleben, Religiöses Leben