Wie konnte China innerhalb weniger Jahrzehnte vom planwirtschaftlich-verstaubten Armenhaus zur globalen Supermacht aufsteigen? Und welche Herausforderungen ergeben sich für Europa und die USA als ehemals nahezu konkurrenzlose Weltwirtschaftsmächte angesichts dieser neuen Konstellation?
Mit diesen Schlüsselfragen beschäftigt sich der nächste Hochschultag in der Kulturhalle. Am Montag, 26. Oktober, veranstalten die Nell-Breuning-Schule und die Stadt Rödermark die bewährte Kombination von Vortrag und Dialog einmal mehr in Kooperation. Ab 18.30 Uhr wird Professor Dr. Iwo Amelung von der Goethe-Universität in Frankfurt referieren und anschließend für eine Gesprächsrunde mit dem Publikum zur Verfügung stehen.
Freier Eintritt
Wie beim Hochschultag üblich, gilt auch diesmal die Devise: Der Eintritt ist frei. Interessierte aller Altersgruppen sind willkommen. Oberstufenschüler der NBS bilden die zentrale Zielgruppe der Abendveranstaltung.
Mit Amelung wurde ein renommierter Sinologe eingeladen. Er plädiert für einen differenzierten Blick auf die Entwicklung in China und für konstruktive Ansätze, was den politisch-ökonomischen Austausch betrifft. Spannende Stichworte und internationale Herausforderungen wie E-Mobilität, Klimaschutz und Taiwan stehen auf Amelungs Agenda, wenn er in Rödermark ans Rednerpult tritt. Seinen Vortrag stellt er unter die Überschrift „Fremd, nah, bedrohlich? China und der Westen im Wandel der Zeit“.