Stadtplanung

Ausbaufinale: Neue Parkplätze im Ortskern

In Ober-Roden wird eine vertragliche Vereinbarung der Stadt und der Frankfurter Volksbank umgesetzt – Kleiner Ausweichschlenker für Fußgänger während der Bauphase

Im April 2025 wurde der provisorisch geschotterte Parkplatz zwischen Kulturhalle und Dieburger Straße zur Benutzung freigegeben. Jetzt erfolgt von Februar bis Juni 2026 der Endausbau der Fläche.

Nach dem Abriss zweier maroder Häuser ist im Frühjahr 2025 zwischen der Kulturhalle und der Dieburger Straße ein provisorisch geschotterter Parkplatz mit 15 Abstellflächen errichtet worden. Jetzt folgt alsbald, was damals schon angekündigt wurde. Das Areal wird ausgebaut und final gestaltet mit Pflaster, Begrünungsstreifen und einer klar markierten Parkstruktur. Vom 18. Februar bis 5. Juni 2026 müssen Fußgänger ausweichen, weil ein Bautrupp die Fläche in der Ober-Röder Ortsmitte in Beschlag nimmt.

Im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages haben sich die Stadt Rödermark und die Frankfurter Volksbank Rhein/Main auf ein abgestuftes Verfahren verständigt. Für die Kommune eröffnen sich neue Optionen der Gestaltung in zentraler Lage. Die Stichworte dazu lauten: Abriss des Ex-Feuerwehrhauses, Errichtung eines Neubaus für öffentliche Nutzung inklusive Schulkindbetreuung, Aufwertung der Platzfläche hin zur Kulturhalle.

Ersatz wird geschaffen

Im Gegenzug erhält das Kreditinstitut als Ersatz für Parkplätze, die neben dem früheren Spritzenhaus wegfallen, einen neuen „Hafen“ für die Fahrzeuge der Kundschaft. Kurzum: Den besagten Parkplatz inklusive Zufahrt an der Einmündung der Dieburger Straße zum Vorplatz der Kulturhalle. Unter der planerischen Regie des städtischen Liegenschafts- und Gebäude-Managements entstehen für die Volksbank zwölf Parkplätze und zwei breitere Abstellflächen, konzipiert als Angebot für Autofahrer mit Handicap.

Außerdem werden am westlichen Rand des Grundstücks, der Kulturhalle zugewandt, sechs Parkplätze und eine Stellfläche für Fahrzeuglenker mit Behinderung geschaffen. Dort erweitert die Stadt ihre Kapazitäten in Sachen „Parken im Zentrum“. Auf der Ostseite, an den Gehweg parallel zur Dieburger Straßen angrenzend, wird der Platz mit einem 1,75 Meter breiten Grünstreifen eingefasst.

Apropos Gehweg: Während für den Fahrzeugverkehr keine Sperrungen im Zuge der Bauarbeiten vorgesehen sind, müssen Fußgänger im genannten Zeitraum einen kleinen Ausweichschlenker einplanen.

Gesperrt wird der Bürgersteig an der Ortsdurchfahrt in Höhe des Parkplatzes. Das bedeutet, dass Passanten über die Zuwegung zur Kulturhalle um die Baustelle herumgeführt und in Höhe des Bahnübergangs wieder auf den Gehweg an der Dieburger Straße gelenkt werden.