Stadtbücherei, Lesung, für Kinder

Aus dem Vorlesetag wurde eine komplette Woche

Viele Akteure waren in Rödermark eingebunden und rührten die Werbetrommel für die „Faszination Buch“

Alle Jahre wieder: Rödermark beteiligt sich an der Aktion „Bundesweiter Vorlesetag“. Kleine, junge Menschen werden eingeladen, durch phantasiereiche Texte zu surfen und die „Faszination Buch“ kennenzulernen. So war es auch bei der Auflage mit der Kennziffer 2025, doch diesmal reichte ein Tag nicht, um all die unterschiedlichen Angebote für verschiedene Zielgruppen und Themenbereiche zu bündeln.

Deshalb gingen Stadtbücherei-Leiterin Jenny Roters sowie Nadine Kaletsch und Christiane Reiser vom kommunalen Fachdienst Kinder und Stephan Reich, der Quartiersmanager im SchillerHaus, beim Planen neue Wege. Aus dem Vorlesetag wurde in der Stadt zwischen Bulau und Breidert eine komplette Vorlesewoche mit einem bunten Mix an Formaten.

Kindergärten, Schulen, die Bibliothek, das SchillerHaus und die Feuerwehr Ober-Roden: Sie alle hatten rund um die Stichworte Sprachgefühl, Textverständnis und Leseförderung eine Menge zu bieten. Im Boot mit der Aufschrift „Wir lesen vor“ saß exemplarisch für viele andere, die die Aktion aktiv förderten, auch Till Hoffmann. Eine spannende, bunt bebilderte Geschichte für Mädchen und Jungen aus den U3-Gruppen der Johanniter-Kita MiniKids brachte der Leiter des städtischen Fachbereichs Soziales zu Gehör – und die Kinder hatten Spaß an diesem Programmpunkt der besonderen Art.

Das Fazit aller Beteiligten: Viele positive Reaktionen ermuntern dazu, auch 2026 eifrig Flagge zu zeigen. Der Vorlesetag und weiterführende Projekte, verteilt über das Jahr, sollen erneut genutzt werden, um die Wechselwirkung von Lesekompetenz und Bildungserfolg zu unterstreichen.

Foto: Till Hoffmann (links), der Leiter des städtischen Fachbereichs Soziales, war als Vorleser zu Gast in der Johanniter-Kita MiniKids.