Stadtleben

Augenskulptur: Vorerst Durchblick ohne Farbglas

Künstlerin Sylvia Baumer kümmert sich um die Reparatur

Foto: Stadt Rödermark

Die Freundschaftsskulptur getreu der Devise „Augen im Auge“ ist auf dem Bodajker Platz am Bahnhof in Urberach ein echter Hingucker. Farbiges Glas und Motive, die Rödermarks Verbundenheit mit den Partnerstädten Tramin, Saalfelden, Bodajk und Plesna unterstreichen: Damit werden Passanten zum Betrachten animiert.

Doch derzeit geht der Blick durch leere Augen. Der Grund: Die Verfugung mit Silikon ist an einigen Stellen brüchig geworden. Zwei Glas-Elemente sind aus der Fassung gebrochen, die anderen wurden vorsichtshalber ebenfalls entfernt.

Die Künstlerin Sylvia Baumer, die das Werk im Jahr 2019 anlässlich des Festivals „Kultur ohne Grenzen“ konzipiert und realisiert hatte, wird sich um die Reparatur kümmern. Sobald alle Puzzleteile wieder volle Strahlkraft haben, erfolgt der Wiedereinbau ins Mosaik.

„Für Frieden und Freiheit"

„Die ein Auge symbolisierende Skulptur mahnt uns zu Wachsamkeit und Achtsamkeit für Frieden und Freiheit. Entsprechende Aufmerksamkeit verdienen auch unsere Mitmenschen sowie Natur und Umwelt. Die Augen im Auge bilden gleichsam ein Netzwerk der Vielfalt auf Augenhöhe, basierend auf einer Idee, die zusammen mit Mareike Grün entwickelt wurde“, erläutert Baumer mit Bezug auf die Botschaft der markanten Konstruktion.

Kunstschaffende und Schüler aus den Partnerstädten sowie anderen Kommunen, denen sich Rödermark freundschaftlich verbunden fühlt, hatten einst für die Gestaltung der Glas-Augen gesorgt. Nun sollen diese bald wieder im Verbund funkeln.