Stadtplanung

Auf der Suche nach Ausgleich

Als Grundlage für ein Ausgleichsflächenkonzept lässt die Stadt nun Areale in Wald, Feld und Flur kartieren

Rund 21 Quadratkilometer, also mehr als zwei Drittel des Rödermärker Gemarkungsgebiets, sind Vegetationsfläche. Dennoch musste die Stadt in der Vergangenheit für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Ökopunkte ankaufen. Die erforderlichen Flächen für einen derartigen Ausgleich standen im Stadtgebiet einfach nicht zur Verfügung oder konnten nicht ermittelt werden. Das soll sich ändern.

Ein Ausgleichsflächenkonzept soll künftig den Weg weisen. Dazu muss man wissen, welche Flächen überhaupt zur Verfügung stehen. Grundsätzlich besitzt die Stadt große Wald- und Offenlandflächen, die teilweise ökologisch minderwertig sind. In genau diesen Flächen, aber auch in Grundstücken privater Eigentümer, die angekauft werden könnten, steckt eigentlich ein großes Potential für Ausgleichs- und Ökopunktemaßnahmen. Um es ausschöpfen zu können, hat die Stadt jetzt eine entsprechende Analyse in Auftrag gegeben.

Dazu müssen ausgewählte Bereiche kartiert werden. Die Arbeiten laufen bis Ende August. Dabei kann es vorkommen, dass Grundstücke im Außenbereich aufgesucht werden müssen. Die Fachleute der beauftragten Planungsbüros werden aber bei ihrer Arbeit besonders behutsam vorgehen. Durch die Erfassung der Arten, Lebensräume und Biotope entstehen keinerlei Einschränkungen für die Eigentümer oder Bewirtschafter der betroffenen Flächen.  

Beauftragt und koordiniert wird die Kartierung durch den Fachdienst Umwelt der Stadt Rödermark. Wer an genaueren Informationen interessiert ist, kann Sie sich per E-Mail an wenden.