Es ist für jeden Lastwagenfahrer eine besonders heikle Situation: Das Abbiegen an einer Kreuzung in der Stadt. Bei großen Lastkraftwagen blickt der Fahrer aus ungefähr zwei Metern Höhe hinunter. Und trotz der Außenspiegel gibt es vier tote Winkel (vorn, hinten und seitlich neben dem Fahrzeug), die er nicht einsehen kann. Fußgänger und Radfahrer, aber sogar Autos verschwinden im toten Winkel oft komplett. Das kann zu schweren Unfällen führen.
Fußgänger und Radfahrer, vor allem Kinder, unterschätzen oft die Gefahrensituation. Gerade als „kleiner Verkehrsteilnehmer“ ist man neben einem abbiegenden Lkw oder Bus für den Fahrer nicht sichtbar. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder sensibilisieren, sich nicht neben einen haltenden Laster zu stellen, weder zu Fuß noch mit dem Rad oder dem Roller. Die Devise in einer derartigen Situation: „Mehr Abstand bedeutet mehr Sicherheit!“ Vor allem zählt hier: selbst bei Grün stehen bleiben und warten, bis der LKW oder Bus weitergefahren ist oder der Fahrer mich gesehen hat.
Unter dem Motto „Sehen und gesehen werden“ lassen sich Verkehrsunfälle am besten vermeiden. Sehe ich den Fahrer, sieht er mich auch. Zu Fuß oder auf dem Rad sollte man deshalb immer darauf achten, dass man vom Fahrer eines Busses oder Lasters wirklich erkannt wird.
Das Ordnungsamt rät den Eltern: „Sprechen Sie mit Ihren Kindern und erklären sie ihnen die Gefahren!“
Gemeinsam für ein sicheres Rödermark. Ihr Ordnungsamt.