Bachgasse wird wieder zur Weinmeile

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Vereine und die Stadt laden am 25. und 26. Mai zur 23. Auflage der „Orwischer Woigass“ ein

Das erste Weinfest in der Region steigt im Urberacher Ortskern: Für die 23. Auflage der Orwischer Woigass wird die Bachgasse am Wochenende 25./26. Mai wieder zur Weingenussmeile. Genießer guter Tropfen dürfen sich auf Weine aus Groß-Umstadt, dem nächstgelegenen Weingebiet, von der Bergstraße, aus Rheinhessen, aus dem Elsass oder auch aus Italien freuen. Und da zum Wein immer etwas für den Gaumen gehört, wird auch dafür bestens gesorgt sein, sei es mit Elsässer Flammkuchen, Grill- und Bratenspezialitäten, Hamburgern, dem Skiclub-Twister, Käse… Da dürfte für jeden etwas dabei sein.

Die Schirmherrschaft des Festes rund um den Rebensaft, für das sich ausschließlich örtliche Vereine, Gruppierungen und Gastronomiebetriebe ins Zeug legen, hat wieder Bürgermeister Jörg Rotter übernommen. Er wird es offiziell zusammen mit Gerhard Schickel vom Skiclub, bei dem die organisatorischen Fäden zusammenlaufen, am Samstag um 17 Uhr an der Ecke Bachgasse/Erbsengasse eröffnen – unter Beteiligung der Hoheiten von der Umstädter Weininsel, Weinkönigin Bente I. und ihren beiden Prinzessinnen Marina und Nanya. Die Musik dazu spielt der Musikverein 06 Urberach. Anschließend startet der traditionelle Eröffnungsrundgang der örtlichen Prominenz.

Die Weinstände sind am Samstag ab 15 Uhr und am Sonntag ab 14 Uhr geöffnet. Mit Rücksicht auf die Anwohner wird der Schankbetrieb am Samstag um 23 Uhr und am Sonntag um 22 Uhr eingestellt. Die Bachgasse selbst wird ab Freitag, 16 Uhr, für den Verkehr gesperrt.

Wie all die Jahre haben sich mehrere Vereine für das Weinfest zusammengetan: Neben dem Skiclub sind die Katholische Frauengemeinschaft St. Gallus, der KSV Urberach, die Pfadfinder, der Kleingartenverein Erlenwald, der Musikverein 06 Urberach und der Jugendförderverein des FC Germania Ober-Roden mit Rebensaftständen dabei; außerdem die „Friends“ des Weingutes Merl und die Weinfreunde der Königlich Bayrischen Stuben.

Mit im Boot ist auch wieder der Heimat- und Geschichtsverein (HGV): Im Töpfermuseum kann man auf einem Touchscreen im „digitalen Gedächtnis“ der Stadt blättern – es enthält mittlerweile mehr als 12.000 digitalisierte Bilder und Dokumente, die interaktiv auf einem Touchscreen durchsucht und angeschaut werden können. Geöffnet ist am Samstag von 16 bis 18 Uhr und am Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Zudem wird am Sonntag der Deutsche Kinderschutzbund im Hof des Museums ab 14 bis 18 Uhr ein Kinderprogramm organisieren. Und es gibt dort Kaffee, Kuchen und Waffeln.

Die Stadt unterstützt die „Woigass“ nicht nur ideell. Straßenabsperrungen müssen beantragt, der Bauhof muss damit beauftragt werden. Auch um die Strom- und Wasseranschlüsse kümmert sich der Bauhof und stellt dies dem Fachbereich „Kultur, Heimat und Europa“ in Rechnung.

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