Klimaschutz - Lebensmittelkonsum

Der Konsum spielt eine nicht unerhebliche Rolle im Klimaschutz. Etwa ein Drittel der  Lebensmittel weltweit landen jährlich in der Tonne, diese verursachen jedoch Treibhausgasemissionen in Höhe von mehr als drei Gigatonnen. Verglichen mit den Emissionen eines Landes, wäre dieser Bereich, der drittgrößte Emittent von Treibhausgasen nach den USA und China. Für jedes Nahrungsmittel verbrauchen wir zudem Ackerflächen und Wasserressourcen im In- wie im Ausland, ebenso Energie bei Herstellung und Transport und verwenden Dünge- und Pflanzenschutzmittel, mit Folgewirkungen für die Umwelt.

Mit einfachen Tipps lassen sich Lebensmittelabfälle vermeiden - so geht's

1. Probieren vor wegwerfen

Nicht alle Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, müssen in den Abfall – verlassen Sie sich auf Ihre eigenen Sinne. Bei leicht verderblichen Lebensmitteln wie frischem Fisch oder Geflügel sollten Sie das Verbrauchsdatum aber auf keinen Fall überschreiten.

2. Einkaufszettel schreiben

Geplant und nicht zu viel einkaufen. Ein Blick in den Kühlschrank vorm Einkauf hilft, Doppeleinkäufe zu vermeiden.

3. Reste müssen kein Müll sein

Aus Resten lassen sich oft leckere Mahlzeiten, Saucen oder Fruchtshakes herstellen. Entdecken Sie neue Kreationen und Verarbeitungstechniken. Anregungen finden Sie z.B. über die „Beste Reste App“ des BMEL.

Neben der Lebensmittelvermeidung und Verwertung trägt die Ware aus der Region auch zu einer klimafreundlicheren Ernährung bei – mit kurzen Transportwegen und saisonal produziert – hat diese meist eine deutlich bessere Ökobilanz als Ware aus Übersee. Auch pflanzliche Nahrungsmittel schneiden in der Ökobilanz meist deutlich besser ab als tierische Produkte. Die Produktion tierischer Produkte, v.a. Fleisch, bringt hohe Umweltbelastungen mit sich – durch Ressourcen- und Flächenverbrauch, aber auch Nitratbelastung von Böden und Gewässern und hohe Treibhausgasemissionen.
Weitere Informationen zum Thema Konsum erhalten Sie unter folgenden Links

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