Klimaschutz in Kitas

Energiefresser gehören in fünf Rödermarker Kindertagesstätten bald der Vergangenheit an. Bis Ende August kommenden Jahres werden 30 Elektrogeräte durch neue Geräte der höchsten Effizienzklasse ersetzt. Das Projekt, das die Stadt im Rahmen ihrer Klimaschutzarbeit auf den Weg gebracht hat, wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Mit den Fördermitteln des Bundes kann der Austausch von Gefrierschränken, Waschmaschinen, Trocknern, Kühlschränken, Spülmaschinen, Öfen und Herden sowie Konvektomaten, die alleine zwischen 5.000 und bis 7.000 Euro kosten, bezuschusst werden. Die Förderquote beträgt 55 Prozent. Der Eigenanteil der Stadt für die Gesamtmaßnahme liegt bei knapp 19.000 Euro, der Zuschuss beträgt mehr als 23.000 Euro. Die Förderrichtlinie besagt, dass nur Geräte, die älter als zehn Jahre sind, ausgetauscht werden können. „Die Geräte in den fünf Kindertagesstätten erfüllen diese Vorgabe allemal. Die meisten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, teilweise sogar noch älter“, berichtet die städtische Klimaschutzmanagerin Daniela Mogk.

Das Projekt führt zu einer jährlichen Energieeinsparung von über 8.000 Kilowattstunden. Mit dieser Menge Strom könnte laut Stromspiegel-Statistik ein durchschnittlicher deutscher 4-Personen Haushalt über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahre versorgt werden. Durch die Energieeinsparung wird sich die Anschaffung der neuen Geräte in fünf bis sieben Jahren amortisieren und den städtischen Haushalt langfristig entlasten.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Förderzeitraum: 01.09.2019 bis 31.08.2020

Förderkennzeichen: 03K11855

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