Zum Verwechseln ähnlich

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Rödermarks Film des Monats September in den Neuen Lichtspielen

Eine „vergnügliche, offenherzige Ethnokomödie“, die mit manchen Untiefen überrasche – so lobte die renommierte Filmzeitschrift „epd Film“ den französischen Kinoerfolg „Zum Verwechseln ähnlich“. Regisseur Lucien Jean-Baptiste und sein wunderbares Darstellerensemble bringen ein vielfarbiges Spektrum aus Gemeinheiten und Toleranztrainingseinheiten auf die Leinwand. Die Neuen Lichtspiele in Urberach zeigen den Streifen als Rödermarks Film des Monats September an den ersten beiden Dienstagen (5./12.) jeweils ab 20 Uhr.

Paul und Sali sind ein glückliches Paar. Sie haben einen kleinen Blumenladen in Paris eröffnet und es gelingt ihnen sogar, Salis Familie, die aus dem Senegal stammt, mit hinreichend Traditionswahrung glücklich zu machen. Mehr als alles andere wünschen sie sich ein Kind, seit Jahren läuft der Adoptionsantrag. Eines Tages klingelt das Telefon: der kleine Benjamin könnte neue Eltern gebrauchen. Das Baby ist hinreißend: süß, pflegeleicht und – weiß! Paul und Sali sind auf den ersten Blick zwar etwas geplättet, doch sie verlieben sich sofort in den kleinen Racker. Da der liberale Fortschritt der Welt Patchworkfamilien jeglicher Couleur fest etabliert hat, sind sich Paul und Sali sicher, dass schwarze Eltern mit einem weißen Baby offene Türen einrennen werden. Doch als Sali beim Kinderarzt und auf dem Spielplatz stets nur für die Nanny gehalten wird und die senegalesischen Großeltern erst in eine Farbkrise und dann in eine Depression verfallen, stellen sie fest, dass die Welt doch nicht so bunt ist, wie sie dachten. Da hilft auch die misstrauische Dame vom Familienamt nicht weiter, die ihnen in den ungünstigsten Situationen auflauert, in der Hoffnung, den ultimativen Erziehungsfehler zu finden. Als eine das Baby sittende Freundin ohne Aufenthaltserlaubnis von der Polizei mit dem Kleinen aufgegriffen wird, ist das Chaos perfekt.

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