Zebrastreifen und Ortskerndollars

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Mit seinem ersten Bieranstich eröffnete Bürgermeister Jörg Rotter das Ortskernfest der „Menschen vor Ort“

Die „Menschen vor Ort“ machten das Dutzend voll, für Bürgermeister Jörg Rotter war es eine Premiere im neuen Amt: Mit seinem ersten Bieranstich als Verwaltungschef gab er das Startzeichen für das zwölfte Ortskernfest der Nachbarschaftsinitiative, wie immer auf dem Parkplatz in der Pfarrgasse. Kritisch beäugt von Altbürgermeister Roland Kern entledigte sich Schirmherr Rotter dieser Aufgabe mit Bravour. Ein Schlag, und schon saß der Zapfhahn fest im Spundloch.

Das lag sicherlich auch an der charmanten Festeinleitung von Mitorganisatorin Antje Frank, die die Gäste in Reimform begrüßt hatte. Die amtierende Fastnachtsprinzessin der TG ließ sich eine närrische Gelegenheit natürlich nicht entgehen: „Zebrastreife sin im Ort jetzt Brauch, zwaa Stück davon hawwe mer auch“ – tatsächlich wurden die Gäste per „Dickstrichkette“, wie Fußgängerüberwege früher auf gut Amtsdeutsch hießen, sicher von der Pfarrgasse zur Theke geleitet. Und die zweite Querung der Pfarrgasse endete zielsicher vor einer Hauswand.

Nicht wie immer: das Wetter. Gefühlt zum ersten Mal wurden das Fest und seine Besucher nicht von Regenepisoden heimgesucht. Gute Voraussetzungen, um fröhlich zu feiern und dabei viele Ortskern-Dollars einzunehmen. Davon werden wieder andere profitieren. Wie immer kommt der Erlös einem karitativen Zweck zugute. Im vergangenen Jahr finanzierten die Menschen vor Ort damit einen Defibrillator, der im Foyer der Sparkassenfiliale Tag und Nacht zugänglich ist. Was diesmal unterstützt wird, steht noch nicht fest.

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