Wachwechsel an der Stadtspitze

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Feierstunde in der Kulturhalle: Bürgermeister Kern verabschiedet, Bürgermeister Jörg Rotter und Erste Stadträtin Andrea Schülner in ihre Ämter eingeführt

Rödermark hat ein neues Führungsduo: Während einer langen Feierstunde mit mehreren hundert Gästen in der Kulturhalle, die offiziell als Stadtverordnetenversammlung deklariert war, sind Jörg Rotter und Andrea Schülner am Mittwoch letzter Woche (26.) in ihre Ämter als Bürgermeister und Erste Stadträtin eingeführt worden. Im Mittelpunkt der historischen Parlamentssitzung und der vielen Reden stand freilich Bürgermeister Roland Kern, der nach 14 Jahren verabschiedet wurde. Punkt 0 Uhr am Montag war der Wachwechsel an der Verwaltungsspitze dann auch tatsächlich vollzogen.

Der sozusagen amtliche Teil der 26. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung war schnell abgehandelt – und bot amüsante Momente. Nach der Eröffnung durch Stadtverordnetenvorsteher Sven Sulzmann überreichte zunächst Erster Stadtrat Jörg Rotter dem scheidenden Bürgermeister die Entlassungsurkunde. Der gerade entlassene, aber immer noch amtierende Kern wiederum war danach gefragt, Rotter und Schülner ihre Ernennungsurkunden auszuhändigen. Die Einführung, Verpflichtung und Vereidigung der beiden Neuen übernahm Sven Sulzmann.

Dann begann die lange Reihe der Ansprachen und Grußworte. Keine leichte Aufgabe für die Redner, die in ihrer eng begrenzten Redezeit ja alle drei Protagonisten des Abends zu würdigen hatten. Quer durch alle politischen Lager gab es Lob, Dank und Anerkennung für Kern und reichlich Vorschusslorbeer für Rotter und Schülner. Den Reigen eröffneten die Fraktionsvorsitzenden Michael Gensert (CDU), Stefan Gerl (AL/Die Grünen), Norbert Schultheis (SPD), Peter Schröder (Freie Wähler) und Tobias Kruger (FDP). Es folgten der Ausländerbeirat (Yeliz Basar), der Seniorenbeirat (Bernd Koop), der Personalrat (Kurt Vollmer) und der Stadtverordnetenvorsteher Sven Sulzmann.

Grußworte sprachen Frank Lortz, der Vizepräsident des Hessischen Landtages, Landrat Oliver Quilling, die Mainhausener Bürgermeisterin Ruth Disser für die Verwaltungschefs des Kreises, Stephan Gieseler, geschäftsführender Direktor des Hessischen Städtetages, und Harald Semler, Vizepräsident des Hessischen Städte- und Gemeindebunds. Aus der österreichischen Partnerstadt war Stadtrat Ferdinand Salzmann für ein Grußwort nach Rödermark gekommen. Eine schöne Idee hatten die Pfarrer/innen, die als Chor mit einem selbstgetexteten Lied grüßten. Für die Schulen sprach NBS-Leiterin Christine Döbert, für die Vereine Werner Popp.

Bevor Sven Sulzmann die Sitzung um 22.38 Uhr schloss, ergriffen Kern, Rotter und Schülner das Wort Die Rede von Altbürgermeister Roland Kern kann man hier nachlesen, die von Bürgermeister Jörg Rotter hier und die von Erster Stadträtin Andrea Schülner hier. Nach dem offiziellen Ende mussten die drei noch viele Hände schütteln.

Für künstlerische Intermezzi an einem langen Abend sorgten das „Endlisch Musigg“-Orchester, die Europa-Songgruppe der Nell-Breuning-Schule, die „Rodauschiffer“, der Chor „Edelvoices“, Aki Endo (Geige) und Hiromi Shimomura (Klavier) und die „Streetlife Dancers“. Sulzmanns Dank für die Organisation galt Jörg Seitel und seinem Technik-Team von der Kulturhalle, Susanne Morian und Sandra Mahuletz vom Stadtverordnetenbüro der Verwaltung, den zahlreichen Verwaltungsmitarbeiterinnen und –mitarbeitern, die den Saal mit Getränken versorgt hatten, und Thomas Mörsdorf, dem Leiter des Bürgermeisterbüros.

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