Umfrage zum Ausbildungsstandort Rödermark

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Fragebogen von Wirtschaftsförderung, BerufsWegeBegleitung und Jugendabteilung lotet auch 2019 Angebot aus – 900 Rödermärker Unternehmen angeschrieben

Jugendliche haben immer wieder Probleme, Ausbildungsplätze oder Praktikumsplätze zu finden. Häufig wissen sie nicht, dass diese Plätze auch direkt vor Ort vorhanden sind. Auf Grund dessen initiierte Nina Till, die an der Nell-Breuning-Schule als BerufsWegeBegleiterin tätig ist, bereits vor fünf Jahren eine Kooperation mit der Wirtschaftsförderung und der Abteilung Jugend, um diese Daten zu erheben und somit den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, die bestehenden Angebote hier auch nutzen zu können.

Welche Berufe werden ausgebildet? Welche Unternehmen bilden aus oder bieten Praktikumsplätze an? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Ausbildung sollen Rödermärker Unternehmen in den kommenden Wochen wieder beantworten. Um ein möglichst vollständiges Bild der Ausbildungsplatzsituation zu erhalten, ist der Fragebogen erneut an mehr als 900 Unternehmen verschickt worden. Die Unternehmen haben die Möglichkeit, den Fragebogen per Fax zurückzusenden oder den unter www.ic-roedermark.de stehenden Fragebogen online auszufüllen.

„Mit dem Fragebogen wollen wir Schulabgängerinnen und -abgängern aus Rödermark den Einstieg in Ausbildung und Beruf erleichtern, ihnen berufliche Perspektiven in ihrer unmittelbaren Umgebung aufzeigen“, erläutern Stephanie Grabs von der Jugendabteilung und Nina Till die Ziele der Aktion. „Darüber hinaus ist die Umfrage ein aktiver Beitrag der Stadt, die Sicherung des Fachkräftenachwuchses in den Unternehmen zu unterstützen“, ergänzt Wirtschaftsförderer Till Andrießen.

Die hervorragende Rücklaufquote von 17 Prozent im vergangenen Jahr spricht bereits für sich. Aber sowohl für die Stadt als auch für die Unternehmen ist die Umfrage ein Gewinn, denn die Auswertung hat einmal mehr belegt, dass Rödermark ein vielfältiger Ausbildungsstandort ist und sich die Rödermärker Unternehmen in der Förderung der Nachwuchskräfte vorbildlich engagieren. Die exzellente Bildungsinfrastruktur, die von Kindergärten über weiterführende Schule bis zur Berufsakademie reicht, macht Rödermark sowohl für Auszubildende als auch für Unternehmen attraktiv. „Wir hoffen natürlich, dass sich die Unternehmen, Gewerbetriebe und Praxen auch in diesem Jahr wieder so rege beteiligen wie in der Vergangenheit“, sagt Andrießen.

Als beispielgebend für die aktive Zusammenarbeit von Unternehmen und Berufswegebegleitung sieht Nina Till ihren intensiven Kontakt mit der Chanty Spitzenfabrik GmbH & Co. KG und der INCOE International Europe. Über den direkten, persönlichen Kontakt konnten in den vergangenen Jahren immer wieder Anliegen schnell, unbürokratisch und zum gegenseitigen Vorteil geklärt werden. Sicher kommen 2019 weitere dieser besonders guten Beispiele hinzu.

Die BerufsWegeBegleitung ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Rödermark mit dem Kreis Offenbach und der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule. Die BerufsWegeBegleiterin Nina Till ist an der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule unter der Telefonnummer 06074 886236 zu erreichen. Jeden Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr bietet sie im SchillerHaus (Schillerstraße 17 in Urberach) eine Sprechstunde für Jugendliche und junge Erwachsene an.

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