Beschreibung der Baumaßnahme:

1 Darstellung der Baumaßnahme

1.1 Bestandssituation

Die Bahnhofstraße weist heute eine Fahrbahnbreite von ca. 5,25 m bis 5,50 m auf, wobei ein Parkstreifen auf der östlichen Seite vorhanden ist. Auf der westlichen Seite schließt ein Gehweg mit einer Breite von ca. 1,00 m bis 1,50 m an. Vor der Bahnhofstraße 26 weist der Gehweg aufgrund der angebauten Treppe lediglich eine Breite von 0,60 m auf. Auf der östlichen Seite ist der Gehweg sehr unterschiedlich breit. Die geringste Gehwegbreite beträgt vor der Hausnummer 37 ca. 0,35 m. Im Bestand gibt es derzeit eine bereits barrierefrei ausgebaute Bushaltestelle, sowie zwei gesicherte Querungsstellen.

Die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke (DTV) beträgt 4.500 Kfz/Tag. Der Anteil von Schwerverkehr beträgt 18 %. Die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Bahnhofstraße ist Tempo 30.

1.2 Konfliktstellen im Verlauf der Bahnhofstraße

■ Zu geringe Straßenraumbreite der Ortsdurchfahrt. Die vielfältigen Nutzungsansprüche können nicht regelkonform bedient werden (Fußgänger, Parken, Buslinien- und Kfz-Verkehr).
■ Die Gehwege sind bereichsweise nur 0,4 - 0,5 m breit und zum Teil durch Einbauten (Treppen, Fallrohre) und Parken eingeschränkt.
■ Die Gehwege, insbesondere auf der Ostseite, sind von Fußgängern nur eingeschränkt bzw. von bestimmten Personengruppen, wie z.B. von Eltern mit Kinderwagen oder von Gehbehinderten nicht durchgehend nutzbar. 

1.3 Planerische Beschreibung

Die Stadt Rödermark beabsichtigt im Rahmen der grundhaften Erneuerung der Bahnhofstraße (L3097) zwischen der Wagnerstraße und Traminer Straße (B486) die Gehwege zu optimieren. Die Gehwegbreiten in Richtung Traminer Straße sind heute sehr schmal, zum Teil weisen diese lediglich eine Breite von ca. 0,35 m auf.
Die Straßenbaumaßnahme wird als Gemeinschaftsmaßnahme des Landes Hessen (Hessen Mobil) und der Stadt Rödermark durchgeführt. Hessen Mobil ist für die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn und die Stadt Rödermark für die Optimierung des Gehwegs hinsichtlich des Verlaufs, der Gehwegbreite sowie für die Erneuerung zuständig.
Ein weiterer Punkt der Baumaßnahme ist die Sanierung der Wasser- und Gasleitungen einschließlich der Erneuerung der Hausanschlüsse. Geplant, ausgeschrieben und durchgeführt wird die Sanierung von der ZVG Dieburg und der e-Netz Südhessen. Die Telekom wird ebenfalls ihre Leitungen unter Eigenregie erneuern. Dem Wunsch der Stadt Rödermark entsprechend sollen auch neue Leerrohre verlegt werden, allerdings ist die genaue Lage noch nicht bekannt.

1.4 Straßenbauliche Beschreibung – Planung

Der östliche Gehweg soll im Bereich zwischen den Hausnummern 57 und 35 wesentlich verbreitert werden, so dass eine Gehwegbreite von mind. 0,90 m entsteht, wobei jedoch eine Fahrbahnbreite von mind. 3,25 m sowie ein Parkstreifen von 2,00 m Breite aufrecht zu erhalten ist.
Die Engstelle vor der Hausnummer 26, im Verlauf des westlichen Gehwegs, soll auf ca. 1,25 m verbreitert werden.
Der Umbau bzw. die Anpassung der bereits barrierefrei umgebauten Bushaltestelle ist nicht vorgesehen.
Die Fahrbahn wird im Bereich zwischen der Wagner- und Traminer Straße grundhaft erneuert und mit einer Rinne aus Formsteinen auf beiden Seiten versehen. Im Bereich der Bushaltestelle wird aufgrund der Haltbarkeit und Standhaftigkeit eine Gussasphaltrinne eingebaut.

2 Notwendigkeit der Baumaßnahme

Die derzeitige Ausgestaltung des östlichen Gehwegs ist für den Fußgängerverkehr nicht zumutbar. Daher wird der Gehweg auf mind. 0,90 m verbreitert.
Das Verkehrskonzept zur bauzeitlichen Verkehrsführung für den Leitungs- und Straßenbau wurde von Hessen Mobil erarbeitet.
Die Ausschreibung der Straßenbaumaßnahme erfolgt durch Hessen Mobil.

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