Schulsozialarbeit

Im Jahr 2009 hat die Stadt Rödermark in Kooperation mit dem Kreis an der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule Schulsozialarbeit eingerichtet.

Kinder und Jugendliche verbringen einen großen Teil ihrer Zeit in der Schule.

Sie ist Lebensort für Schülerinnen und Schüler geworden.

Hier erleben junge Menschen einen Teil ihrer individuellen und sozialen Entwicklung.

Im Spannungsfeld zwischen schulischen Anforderungen und familiären Bedingungen bietet Schulsozialarbeit Beratung und Unterstützung in Schule, Familie und Alltag an.

In allen Bereichen gilt für die Schulsozialarbeit ein ganzheitlicher Ansatz, der Schüler/Innen, Eltern und Lehrer/Innen in ihrem Gesamtumfeld in den Blick nimmt.
 

Konzeption 2016

Im Herbst 2010 wurde die erste Konzeption für die Jugendsozialarbeit an Schulen beschlossen. Durch die Schließung der Helene-Lange-Schule zum Schuljahresende 2013/2014 waren Veränderungen notwendig, die mit allen Beteiligten abgestimmt werden mussten. Die vorliegende Konzeption umfasst zum einen eine Fortschreibung der Schulsozialarbeit und Berufswegebegleitung an der NBS als auch ein Konzept für eine quartiersbezogene Berufswegebegleitung und ein neues Konzept für die Schulsozialarbeit an einer Grundschule (Trinkbornschule).

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Informationen für

Schülerinnern und Schüler

Liebe Schülerin, lieber Schüler,

die Schulsozialarbeit steht für Dich zum Gespräch zur Verfügung, besonders dann,

  • wenn Du Hilfe und Unterstützung brauchst,
  • wenn Du Fragen zur Schule hast,
  • wenn Du mit Lehrern, Mitschülern oder Eltern Probleme oder Streit hast,
  • wenn es zu Hause zu Konflikten kommt und Du jemanden brauchst, der Dich unterstützt,
  • wenn Du Dich allein gelassen fühlst,
  • wenn Du Angst hast,
  • wenn es mit dem Freund oder der Freundin Probleme gibt,
  • wenn es sonstige Schwierigkeiten gibt oder Du einfach jemanden zum Reden brauchst.

Eltern

Liebe Eltern,

die Schulsozialarbeit steht nicht nur Schüler/innen und Lehrer/innen, sondern ausdrücklich auch Ihnen bei Ihren Fragen oder Problemen mit Schule und Erziehung zur Verfügung. Sie ist  eine neutrale und leicht erreichbare Anlaufstelle bei allen Schwierigkeiten. Es ist selbstverständlich, dass mit Ihren Anliegen vertraulich umgegangen wird.

  • Beratung und Unterstützung bei individuellen Fragen und Problemen mit der Schule
  • Beratung bei Fragen zur Erziehung
  • Hausbesuche
  • Kooperation mit Jugendhilfeeinrichtungen
  • Vermittlung von Beratungsstellen (z.B. Erziehungsberatung, Schulpsychologen, Diagnostik, Suchtberatung)

Lehrerinnen und Lehrer

Liebe Lehrerinnen, liebe Lehrer,

in der Zusammenarbeit mit den Schulen zeigt sich deutlich, dass die Schulsozialarbeit eine sinnvolle Ergänzung zur pädagogischen Arbeit im Unterricht darstellt:

  • Hilfe bei Problemen mit Schüler/innen
  • Unterstützung in der Elternarbeit
  • Beratung und Begleitung in pädagogischen Fragen und Prozessen
  • Soziales Lernen und Prävention  
  • Psychosoziale Beratung mit einzelnen Schüler/innen und kleinen Schülergruppen
  • Vernetzung der Schule mit außerschulischen Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Krisenintervention und Mediation
  • Teilnahme an allen relevanten Konferenzen und Sitzungen
  • Mitwirkung bei der Verbesserung des Schulklimas

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