Sozialer Dienst - Wohnungssicherung

Was sind Gründe für einen drohenden Verlust der Wohnung?
Aufgrund der gestiegenen Miet- und Nebenkosten in den letzten Jahren ist es für viele Menschen nur noch sehr schwer oder nicht mehr möglich, ihre Miete zu bezahlen. Da günstiger Wohnraum nur sehr schwierig zu bekommen ist, sind viele Menschen mit der Suche nach einer geeigneten Wohnung überfordert. Soziale und finanzielle Probleme können sehr schnell zu einem Verlust der Wohnung führen, beispielsweise familiäre Probleme und die Trennung von Partnern. 


Maßnahmen bei drohendem Wohnungsverlust
Gleich ob Sie Mietschulden haben, bereits eine Räumungsklage erhalten haben oder Ihr Vermieter nur angedeutet hat, daß er nicht länger bereit ist, Ihre Wohnung weiter an Sie zu vermieten ist es Zeit, Konsequenzen aus Ihrer Situation zu ziehen. Im Falle von Mietschulden sollten Sie sich überlegen, mit Ihrem Vermieter über Ihre finanziellen Schwierigkeiten zu sprechen und eine Stundung der Mietzahlungen auszuhandeln. Liegen andere Gründe für einen drohenden Wohnungsverlust vor oder Sie haben Probleme mit Ihrem Vermieter, bitten wir Sie, sich mit dem Sozialen Dienst der Stadt Rödermark in Verbindung zu setzen. Der Soziale Dienst wird überprüfen, welche Möglichkeiten bestehen, eine Räumungsklage abzuwenden und Ihnen im Bedarfsfall eine Notunterkunft zur Verfügung stellen. Zu dem können weitere Hilfeleistungen vermittelt werden und überprüft werden, ob Ihnen Sozialleistungen (z.B. Wohngeld, ergänzendes Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung) zustehen, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Miete zu bezahlen.

Umso früher Sie Hilfe aufsuchen, umso wahrscheinlicher ist es, dass eine Räumungsklage abgewendet werden kann.

 

 

 

Fotoausstellung " Wohnungslose Menschen in Rödermark"

Auch in Rödermark leben wohnungslose Menschen. Sie sind in Notunterkünften untergebracht und werden vom Sozialen Dienst der Stadt Rödermark betreut. Seit November 2016 ist Malvina Schunk, Sozialpädagogin M.A., für die Wohnungslosenunterkünfte der Stadt Rödermark zuständig.

Der Wohnungsverlust kann vielfältige Gründe haben und lässt sich leider nicht immer abwenden. Wohnungslosigkeit kann durch Eigenbedarf der Vermieter*in entstehen, durch eine Trennung vom Partner*in, durch Verschuldung, durch persönliche Schicksalsschläge wie Tod und Krankheit etc. Das Leben ist aus dem Gleichgewicht geraten und mit dem Verlust der Wohnung ist auch der Alltag oft in einer Schieflage.

Malvina Schunk hat im Rahmen ihrer Arbeit eine Fotoausstellung mit und über wohnungslose Menschen in Rödermark gestaltet.  Die Fotoausstellung zeigt Motive von Menschen, die aktuell und in Vergangenheit in den Notunterkünften der Stadt Rödermark untergebracht sind und waren. Zum persönlichen Schutz sind vereinzelte Namen, Daten und Fakten abgewandelt. Die Bilder und Texte geben einen kleinen Einblick, wie Wohnungslosigkeit zustande kommt und was es bedeutet wohnungslos zu sein.

Die Fotoausstellung versucht einen vielseitigen Einblick zu geben.  Die Texte nehmen die Perspektive der Sozialpädagogin Malvina Schunk ein und stellen nicht nur die persönlichen Lebensentwürfe der wohnungslosen Menschen dar, sondern greifen auch die Perspektive der Sozialpädagogin auf.

Die Eröffnung findet am Montag, den 06.11.2017 um 11.00 Uhr im Rathaus Ober-Roden, Dieburger Str. 13-17 statt. Nach kurzen Begrüßungsworten durch Bürgermeister Roland Kern folgt eine Einführung der Ausstellung durch Malvina Schunk. Anschließend besteht die Möglichkeit die Ausstellung zu besichtigen und ins gemeinsame Gespräch zu kommen. Die Ausstellung  ist im Rathaus Ober Roden, Dieburgerstr. 13-17 vom 06.11.2017 – 15.12.2018, im  SchillerHaus, Schillerstr. 17 vom 19.12.2017 – 19.01.2018 und im Bürgertreff Waldacker, Goethestr. 39 vom 23.01.2018 – 23.02.2018 zu den jeweiligen Öffnungszeiten begehbar.

Bei Interesse einer persönlichen Führung durch die Ausstellung können Anfragen von Gruppen gerne an: Malvina Schunk unter  malvina.schunk@roedermark.de oder 06074 – 911 354 gestellt werden.

Besonderer Dank gilt dem Fotoclub Rödermark und der Sparkasse Dieburg für die freundliche Unterstützung. 

 

 

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