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Prävention von häuslicher Gewalt wichtiger denn je

Häusliche Gewalt – ein Thema über das in der Öffentlichkeit nur ungern gesprochen wird. Dabei ist es wichtig, darauf aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass es auch einen Ausweg gibt. Die externe Frauenbeauftragte der Stadt, Anna Zimmermann, steht als Ansprechpartnerin den Betroffenen zur Seite und bietet eine Übersicht über verschiedene Hilfsangebote.

In dringenden Fällen gilt dabei stets: Wenn Frauen selbst von häuslicher Gewalt betroffen sind und sich in akuter Gefahr befinden, sollte die Polizei gerufen werden. Besteht Bedarf, sich beraten zu lassen, dann kann das Hilfetelefon unter 08000 116 016 rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr kontaktiert werden. Die Kontaktaufnahme mit einem Frauenhaus kann ebenfalls hilfreich sein, denn hier können Frauen in einem geschützten Raum unterkommen.

In jedem Fall von häuslicher Gewalt ist es wichtig, den Vorfall zu dokumentieren. Dazu kann auch ein Besuch in einer Arztpraxis hilfreich sein, denn wenn die Verletzungen attestiert werden, dann hilft dies bei der Beweissicherung. Die gewalttätige Person sollte bei der Polizei angezeigt werden, um rechtliche Schritte einleiten zu können. Dabei ist es ratsam, dass sich Frauen rechtlichen Beistand holen. „Frauen, die sich dazu entscheiden, wollen sich und in einigen Fällen auch ihre Kinder schützen. Sie machen damit alles richtig und sollen wissen: Sie sind nicht allein und bekommen Unterstützung“, betont Anna Zimmermann.

Doch auch Menschen die vermuten, dass eine Person von häuslicher Gewalt betroffen ist, können etwas unternehmen. Auch hier ist das Hilfetelefon eine Anlaufstelle und nimmt auch Anrufe von Personen entgegen, die andere in ihrer Problemlage unterstützen wollen. „Es kann auch hilfreich sein, Informationen über Hilfsangebote weiterzugeben. Wenn man eine Frau unterstützen möchte, die unter häuslicher Gewalt leidet, dann ist es wichtig, immer auf die eigenen Grenzen zu schauen und sich nicht in Gefahr zu begeben“, betont Anna Zimmermann. „Beobachten Menschen einen akuten Fall von häuslicher Gewalt, dann sollte die Polizei benachrichtigt werden.“

Bei Fragen rund um das Thema Gewaltprävention steht Anna Zimmermann telefonisch unter 06074 911-358 oder per E-Mail an frauenbeauftragte@roedermark.de zur Verfügung.

Bericht zu Gewalt gegen Frauen nimmt Bundesregierung in die Pflicht

Das Bündnis Istanbul-Konvention hat den Alternativbericht zur Istanbul-Konvention veröffentlicht und nimmt die Bundesregierung mit ihren neuen Erkenntnissen in die Pflicht. Unter folgendem Link finden Sie dazu die ganze Pressemitteilung und einen Link zum Alternativbericht.

https://www.buendnis-istanbul-konvention.de/2021/03/18/pressemitteilung-3/

 

 

 

BUNDESFACHVERBAND Feministische Selbstbehauptung und Selbstverteidigung e.V. bittet um Spenden

No means No - Preventing Violence against Women with Disabilities

Frauen mit Behinderungen sind deutlich häufiger mit Gewalt konfrontiert, als Frauen ohne Behinderungen. Angestoßen durch das Projekt sollen Frauen mit Behinderungen ermutigt und unterstützt werden, dieser Gewalt aktiv etwas entgegen zu setzen.

Damit das Projekt weiterhin so erfolgreich laufen kann, ist der Bundesfachverband auf Spenden angewiesen. Bitte entnehmen Sie dem Flyer oder der Homepage des Verbands weitere Informationen.

https://bvfest.de/start.html

Game Changer - Mach dich stark für Equal Pay

In diesem Jahr fällt der Equal Pay Day auf den 10. März, denn mit den aktuell vorliegenden Lohnstrukturen fangen Männer heute an zu arbeiten, während Frauen schon seit dem 01. Januar 2021 arbeiten. Am Ende des Jahres haben beide das gleiche Jahresgehalt.  Die Lohnlücke liegt laut Statistischem Bundesamt aktuell bei 19 Prozent. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich weit hinten. Der Europäische Gender Pay Gab liegt laut Eurostat nur bei 15 Prozent. Mit der Rente steigt die Lohnlücke auf 53 Prozent. Auch damit liegt Deutschland wieder ganz hinten, denn es hat den größten Gender Pension Pay Gap unter allen OECD Staaten. Es gibt also immer noch einiges zu tun. Studien, die sich mit der Auswirkung der Corona Pandemie auf dieses Phänomen beziehen werden aktuell durchgeführt. Da auch in 2021 viele Dinge noch anders laufen müssen als geplant kann keine öffentliche Veranstaltung zu diesem wichtigen Thema stattfinden. Trotzdem haben es sich die Frauenbeauftragten der Stadt, Frau Petra Förster als interne Frauenbeauftragte und Frau Anna Zimmermann als externe Frauenbeauftragte zur Aufgabe gemacht auf diesen wichtigen Tag aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit der Ersten Stadträtin wurde die Flagge am Rathaus in Urberach gehisst und mit dem Bürgermeister in Ober-Roden.

Weitere Infos finden Sie auch unter: https://www.equalpayday.de/startseite/

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