Aktuelles

Hier finden sie aktuelle Ankündigungen, Gesetzesentwürfe, Informationen zu Stipendienprogrammen, Fördergeldern und vieles mehr.

Durch Klick auf die Überschrift öffnen sich die Infoboxen.

 

 

Hilfetelefon – Gewalt gegen Frauen

In der aktuellen Lage sind immer mehr Frauen von häuslicher Gewalt betroffen. Die vorliegenden Kontaktsperren, Quarantänemaßnahmen und Lockdowns führen in vielen Haushalten zu Anspannung und können aggressives Verhalten hervorrufen.  Als externe Frauenbeauftragte möchte ich Sie ermutigen: Holen Sie sich Hilfe! Sie sind nicht allein. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erleben. Unter der Telefonnummer 08000 116 016 und über Online-Beratung erhalten Betroffene rund um die Uhr an 365 Tagen Unterstützung. Auch Angehörige, Freund*innen sowie Fachkräfte können sich hier anonym beraten lassen.

Nähere Informationen finden Sie unter:

https://www.hilfetelefon.de/

Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen Kreis Offenbach e.V.

Aufgrund der aktuellen Lage findet in der Frauenberatungsstelle Frauen helfen Frauen Kreis Offenbach e.V. nur telefonische Beratung statt.

Um für alle Frauen gut erreichbar zu sein, wurden die telefonischen Beratungszeiten deutlich ausgeweitet. Sie erreichen die Beratung durchgehend in den Zeiten:

montags bis donnerstags von 9.00 - 16.00 und freitags von 9.00 - 12.30

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Vereins:             

https://frauenhelfenfrauen-kreisof.de/

Corona Warn-App

Die Corona-Warn-App ist eine App, die hilft, Infektionsketten des SARS-CoV-2 (COVID-19-Auslöser) in Deutschland nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Die App basiert auf Technologien mit einem dezentralisierten Ansatz und informiert Personen, wenn sie mit einer infizierten Person in Kontakt standen. Transparenz ist von entscheidender Bedeutung, um die Bevölkerung zu schützen und die Akzeptanz zu erhöhen.

Alle Informationen rund um die neue Corona-Warn-App finden Sie hier:

https://www.coronawarn.app/de/

Frauenhäuser Hessen online

 

Seit Juli 2018 ist ein neuer, gemeinsamer Internetauftritt der 31 hessischen Frauenhäuser im Netz präsent.

Die Website bietet tagesaktuell einen Überblick über freie Frauenhausplätze in Hessen und ermöglicht damit betroffenen Frauen und anderen mit der Problematik befassten Berufsgruppen und interessierten Personen, sich schnell und direkt über die Verfügbarkeit freier Plätze zu informieren.

Außerdem wird über das Aufgabenprofil der Frauenhäuser und ihrer externen Beratungsstellen informiert. Links führen zu den einzelnen Einrichtungen vor Ort und informieren über spezialisierte Angebote oder besondere Merkmale der jeweiligen Frauenunterstützungseinrichtung.

Die Website ist ein gemeinsames Projekt der hessischen Frauenhäuser, die in der AGFH (Arbeitsgemeinschaft der hessischen Frauenhäuser in Trägerschaft) und der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft der autonomen Frauenhäuser in Hessen) organisiert sind. Beide Arbeitsgemeinschaften sind vernetzt und ermöglichen damit einen landesweiten fachlichen Austausch, sowie eine Zusammenarbeit bei der Vertretung gemeinsamer Interessen. Hier werden außerdem Konzepte der Frauenhausarbeit diskutiert und weiterentwickelt.

Das Internet-Projekt wird finanziert vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, die Website soll sukzessive auch barrierefrei nach den aktuellen Richtlinien der EU angeboten werden.

Hessen ist damit das zweite Bundesland neben NRW, das diesen besonderen Service bietet.

Nach den ersten drei Monaten Laufzeit wird insbesondere deutlich, dass die Frauenhausplätze in Hessen nicht ausreichend sind und dringend aufgestockt werden müssen, um zeitnah allen betroffenen Frauen und ihren Kindern in einer akuten Krisensituation Schutz und Unterkunft bieten zu können.

Nach der sog. „Istanbul-Konvention", die auch die Bundesrepublik ratifiziert hat und die nun umgesetzt werden muss, fehlen insgesamt mindestens 300 Plätze bzw. Zimmer für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen in Hessen.

Wie bisher sind telefonische Nachfragen und Beratungen in allen Frauenhäusern auch bei Vollbelegung jederzeit möglich. 

https://www.frauenhaeuser-hessen.de/

LAG Stellungnahme zum §219

Stipendienprogramm Saba für Migrantinnen

Mit dem Stipendienprogramm Saba bietet die Crespo Foundation seit 2006 jungen Frauen und Müttern mit Migrationshintergrund die Chance, ihre Bildungskarriere neu anzugehen. Das Programm wendet sich an Migrantinnen im Alter zwischen achtzehn und fünfunddreißig Jahren. Saba zielt darauf ab, die biographische Selbstbestimmtheit seiner Teilnehmerinnen zu fördern. Jedes Jahr werden neue Stipendiatinnen aufgenommen. Die Frauen erhalten die Möglichkeit, einen adäquaten Schulabschluss nachzuholen und sich damit Perspektiven für einen neuen Lebensentwurf zu sichern.

An finanziellen Leistungen enthält das Stipendium die Übernahme der Schul- und Fahrtkosten, eine Beteiligung an den Kinderbetreuungskosten bis zu 150 € monatlich sowie Bildungsgeld für Nachhilfe, Weiterbildung und Schulmaterial in Höhe von maximal 100 € pro Monat.

Neben einer individuellen Beratung und Begleitung durch die Projektleitung bietet Saba Bildungsseminare an, die auf die spezifischen Anforderungen der Stipendiatinnen zugeschnitten sind. Die Themenpalette der Seminare reicht von Kommunikationstraining über Phonetik, Kniggetraining und Rhetorik bis hin zum Zeit- und Stressmanagement. Mehrmonatige, in Zusammenarbeit mit Künstlern und Kulturschaffenden entwickelte Kreativprojekte, unter anderem mit Fokus auf Fotografie, Tanz oder Kreativem Schreiben bieten den Frauen zudem die Möglichkeit, Lebenserfahrung und Visionen künstlerisch umzusetzen. In diesen gemeinsam absolvierten Schulungen erlangen die Frauen neues Selbstwertgefühl, bilden solidarische Netzwerke und erkennen ihre Stärken und Möglichkeiten.

Im Zusammenspiel dieser Maßnahmen sieht Saba sich als Schutzraum, in dem die ausgewählten Kandidatinnen jenes Selbstverständnis im Umgang mit Bildungsangeboten erwerben können, das für andere ganz normal sein mag. Saba-Stipendiatinnen sind - ebenso wie die Königin, die dem Programm seinen Namen gibt - mutige und ambitionierte Frauen. Oft waren es mangelnde Sprachkenntnisse, die Verpflichtungen eines scheinbar hermetischen Alltags, die es ihnen bislang verwehrten, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. In anderen Fällen kommen die Teilnehmerinnen qualifiziert aus ihren Ursprungsländern, sind aber in der Eingeschränktheit des sozialen Milieus, auf das sie treffen, nicht in der Lage, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Saba unterstützt die Ambition und Entschlossenheit von Migrantinnen, die sich aus solchen Beschränkungen lösen und neue Wege beschreiten wollen. Bewerbungen für das Schuljahr 2020/2021 können ab Januar 2020 schriftlich an die Crespo Foundation, Haus des Buches, Braubachstraße 16, 60326 Frankfurt, z.Hd. Cora Stein, gesendet werden. Weiter Infos unter www.crespo-foundation.de

 

 

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