Aktuelles

Hier finden sie aktuelle Ankündigungen, Gesetzesentwürfe, Informationen zu Stipendienprogrammen, Fördergeldern und vieles mehr...

Frauenhäuser Hessen online

 

Seit Juli 2018 ist ein neuer, gemeinsamer Internetauftritt der 31 hessischen Frauenhäuser im Netz präsent.

Die Website bietet tagesaktuell einen Überblick über freie Frauenhausplätze in Hessen und ermöglicht damit betroffenen Frauen und anderen mit der Problematik befassten Berufsgruppen und interessierten Personen, sich schnell und direkt über die Verfügbarkeit freier Plätze zu informieren.

Außerdem wird über das Aufgabenprofil der Frauenhäuser und ihrer externen Beratungsstellen informiert. Links führen zu den einzelnen Einrichtungen vor Ort und informieren über spezialisierte Angebote oder besondere Merkmale der jeweiligen Frauenunterstützungseinrichtung.

Die Website ist ein gemeinsames Projekt der hessischen Frauenhäuser, die in der AGFH (Arbeitsgemeinschaft der hessischen Frauenhäuser in Trägerschaft) und der LAG (Landesarbeitsgemeinschaft der autonomen Frauenhäuser in Hessen) organisiert sind. Beide Arbeitsgemeinschaften sind vernetzt und ermöglichen damit einen landesweiten fachlichen Austausch, sowie eine Zusammenarbeit bei der Vertretung gemeinsamer Interessen. Hier werden außerdem Konzepte der Frauenhausarbeit diskutiert und weiterentwickelt.

Das Internet-Projekt wird finanziert vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, die Website soll sukzessive auch barrierefrei nach den aktuellen Richtlinien der EU angeboten werden.

Hessen ist damit das zweite Bundesland neben NRW, das diesen besonderen Service bietet.

Nach den ersten drei Monaten Laufzeit wird insbesondere deutlich, dass die Frauenhausplätze in Hessen nicht ausreichend sind und dringend aufgestockt werden müssen, um zeitnah allen betroffenen Frauen und ihren Kindern in einer akuten Krisensituation Schutz und Unterkunft bieten zu können.

Nach der sog. „Istanbul-Konvention", die auch die Bundesrepublik ratifiziert hat und die nun umgesetzt werden muss, fehlen insgesamt mindestens 300 Plätze bzw. Zimmer für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen in Hessen.

Wie bisher sind telefonische Nachfragen und Beratungen in allen Frauenhäusern auch bei Vollbelegung jederzeit möglich.

Soziale Medien und häusliche Gewalt - Justizstaatsekretär Metz: „Null Toleranz für Gewalt!“

 

Wiesbaden/Frankfurt am Main – Heute fand die Fachtagung der

Landeskoordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt unter dem Motto “Chancen und

Gefahren sozialer Medien im Kontext häuslicher Gewalt“ im Haus der Jugend in

Frankfurt am Main statt.

„Gewalt in Partnerschaften ist ein anhaltendes soziales Problem. Häusliche Gewalt

betrifft alle gesellschaftlichen Schichten und Nationalitäten. Gemäß der Polizeilichen

Kriminalstatistik waren in Hessen im Jahr 2017 insgesamt 8.538 Fälle häuslicher

Gewalt zu verzeichnen. Von den insgesamt 8.349 Opfern waren 16,4 Prozent männlich

und 83,6 Prozent weiblich. Von den insgesamt 7.308 erfassten Tatverdächtigen waren

84,0 Prozent männlich und 16,0 Prozent weiblich. Bei den Einsätzen musste die Polizei

in 3.379 Fällen auch insgesamt 5.630 Kinder am Tatort registrieren“, erklärte

Justizstaatssekretär Thomas Metz.

„Die genannten Zahlen spiegeln nur die bekannte und registrierte häusliche Gewalt

wider. Das Dunkelfeld dürfte deutlich höher sein. Mit den digitalen Medien sind neue

Erscheinungsformen der Gewalt zu verzeichnen. Hasskommentare, Beleidigungen und

Schmähungen stehen in sozialen Medien auf der Tagesordnung. Begünstigt wird dies

durch das Internet, das Anonymität, Wirkungsbreite und Permanenz liefert“, so der

Staatssekretär in seinem Grußwort, der weiter ausführte: „Deshalb ist Prävention in

diesem Bereich unser größtes Anliegen, um einem rauer werdenden Klima im

alltäglichen Miteinander entgegenzutreten und für Werte wie Rücksichtnahme,

Toleranz, Fairness, Anerkennung und Hilfsbereitschaft zu werben.“

Daher wurde das Jahr 2017 von der hessischen Landesregierung zum „Jahr des

Respekts“ ausgerufen. Unter anderem wurde das Projekt „Respekt digital“ angestoßen.

„Das Projekt richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler im Rahmen der

Medienbildung. Lebensnah werden sie für die Kernthemen ‚Hate Speech‘ und ‚Fake

News‘ sensibilisiert. Hierbei werden die negativen Seiten der digitalen

Kommunikationskultur beleuchtet, aber auch konstruktive eigene Gestaltungs- und

Handlungsstrategien erarbeitet, um digitalen Übergriffen entgegen zu wirken“, sagte

Staatssekretär Thomas Metz. „‚Hate Speech‘ und ‚Fake News‘ sind häufig

Erscheinungsformen von Stalking. Es wird deshalb viel getan, um gerade den

Opferschutz im Bereich Stalking zu verbessern. Auf hessische Initiative hin wurde

zuerst ein ‚Stalking-Paragraf‘ in das Strafgesetzbuch eingeführt und im März 2017

nochmals verschärft“, so der Staatssekretär.

„Um den Gewaltkreislauf häuslicher Gewalt zu durchbrechen, ist Schutz und

Intervention notwendig, aber auch unterstützende und präventive Maßnahmen dürfen

nicht fehlen. Dabei heißt das Credo: Null Toleranz für Gewalt!“, sagte

Justizstaatssekretär Thomas Metz abschließend.

Aufruf zu Aktionen und Kundgebungen – für einen freien und sicheren Zugang zu Beratung, für Schutzzonen von 150 m um Beratungsstellen – JETZT!

 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Bündnisses Frankfurt für Frauenrechte, wir haben damit gerechnet, dass die fundamentalistischen Abtreibungsgegner im Herbst wieder ihre sogenannten Mahnwachen vor der Beratungsstelle von profamilia in der Palmengartenstraße durchführen wollen. Nun ist es so weit: vom 26. September bis zum 04. November sollen sie wieder stattfinden.

Wir haben uns darauf vorbereitet und rechtzeitig für diesen Zeitraum tägliche Kundgebungen vor der profamilia angemeldet. Wir waren seit dem Frühjahr auch politisch sehr aktiv und haben die Forderung nach einer Schutzzone von 150 m rund um Beratungsstellen vor den Frankfurter Römer getragen, in die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung eingebracht und dafür gesorgt, dass sie im Programm der hessischen Grünen für die Landtagswahl 2018 steht.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat es seit dem Frühjahr nicht geschafft, zur Frage einer Schutzzone um Beratungsstellen eine einheitliche Haltung zu finden. Und der Oberbürgermeister hat – obwohl Unterzeichner des Bündnisaufrufs – in dieser Frage nicht den Mut bewiesen, eine wegweisende Entscheidung zum Schutz der Beratung aufsuchenden Frauen herbeizuführen.

Von Seiten mancher Abtreibungsgegner gab es zudem Versuche, uns zu Unterlassungserklärungen zu zwingen und uns mit horrenden Strafandrohungen einzuschüchtern. Das ist nicht gelungen – mit anwaltlicher Unterstützung haben wir uns erfolgreich dagegen gewehrt (dazu an anderer Stelle mehr).

Wir wollen nicht zulassen, dass das Recht von Frauen auf freien, unbeeinflussten Zugang zu Schwangerschaftskonfliktberatung in Frankfurt eingeschränkt wird. Wir wollen unserer Forderung nach einer 150 m Schutzzone um Beratungsstellen - JETZT! – mit Kundgebungen und mit Aktionen Nachdruck verleihen – auch im hessischen Landtagswahlkampf. Und dabei freuen wir uns auf eure Unterstützung!

Das haben wir geplant:

Kundgebungen vor der profamilia Beratungsstelle

    • Im Zeitraum 26. September bis 4. November soll immer montags bis freitags vor der profamilia Beratungsstelle in der Palmengartenstr. 14 eine Kundgebung unseres Bündnisses stattfinden.
  1. am Mittwoch 26., Donnerstag 27. und Freitag 28. September organisieren die Sprecherinnen des Bündnisses Frankfurt für Frauenrechte diese Kundgebungen. Sie finden an diesen drei Tagen immer von 12 bis 13 Uhr statt, und ihr seid herzlich eingeladen dazu zu kommen.

 

  1. Danach übergeben wir die Organisation der Kundgebungen in eure tatkräftigen Hände und klugen und kreativen Köpfe.
  1. Es ist nicht viel zu tun, das Bündnis soll nur täglich vor der profamilia mit einer (kleinen oder auch mal größeren!) Kundgebung präsent sein. Zwei Personen täglich dort sind toll - 50 sind aber auch in Ordnung – das hängt einzig von euch, eurer Zeit und euren Ressourcen ab. Und mehr als eine Stunde muss es auch nicht dauern – wenn ihr Spaß daran habt, aber gerne auch länger. Um welche Uhrzeit genau ihr vor der profamilia eure Kundgebung abhalten wollt, ist auch euch überlassen – wir dürfen laut Genehmigung montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr dort sein.
  1. Wir organisieren für unsere / eure Kundgebungen viele Flyer, Transparente, Fahnen, Plakate und einen Standard-Redetext. Ihr müsst all das einfach nur zu Beginn eurer Kundgebung in der profamilia Geschäftsstelle abholen und am Ende wieder zurück bringen. Ihr dürft aber sehr gerne auch ganz viel zusätzlich auf die Beine stellen – wie ihr mögt und wollt! Im Frühjahr gab es wunderbare politische Reden, Theaterspiele, Gesänge und Chöre, Choreografien, Gedicht-vorträge, Picknicks, Lesungen, auch leise Musik und ganz viele selbstgemachte Plakate … all das wäre auch in diesem Herbst ganz wunderbar.
  1. Was ihr tun müsst um so ein/e Kundgebungsverantwortliche/r zu sein? Einfach eine Mail an kontakt@frauenrechteffm.de schreiben und das Datum eurer Kundgebung und die Uhrzeit mitteilen. Außerdem brauchen wir eure Kontaktdaten und am besten eine Mobilnummer. Wenn ihr mögt, auch ein besonderes Motto eurer Kundgebung. Ihr bekommt dann eine Bestätigung und noch die Regeln, die wir uns dort vor der profamilia einzuhalten verpflichtet haben (wichtig: wir wollen die Beratung nicht stören!). Und das war es schon.
  1. Wir machen aus euren Kundgebungsanmeldungen eine Terminübersicht, die wir allen im Bündnis regelmäßig zukommen lassen – damit ihr immer wisst, was vor der profamilia los ist und euch spontan entscheiden könnt, auch hinzugehen.

Wir haben noch viel mehr vor…

… Kundgebung am 20. Oktober 2018 um 12 Uhr an der Hauptwache (save the date!)

… Postkartenaktion „Schutzzone 150 m – JETZT!"

… Wahlprüfsteine "Schutzzone 150 m – JETZT!" für die KandidatInnen zur Landtagswahl

… aktuelle Stunde in der Stadtverordnetenversammlung im Römer am 27. September

Und wir freuen uns, wenn ihr uns bei all diesen Aktionen unterstützt. Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, den freien und sicheren Zugang zur Beratung sicherzustellen.

Details erfahrt ihr in unseren nächsten Rundschreiben, wir halten euch auf dem Laufenden.

Wir freuen uns auf euch!

Für das Bündnis Frankfurt für Frauenrechte

Beatrix Baumann

Beatrix Baumann, Bündnis Frankfurt für Frauenrechte, Oppenheimer Str. 17, 60594 Frankfurt/M., kontakt@frauenrechteffm.de

Ausschreibung Elisabeth-Selbert-Preis 2019

FRAUENPOLITISCHE STANDPUNKTE UND WAHLPRÜFSTEINE FÜR DIE LANDTAGSWAHL 2018 - der LAG Hessen

Die Landesarbeitsgemeinschaft der hessischen Frauen- und Gleichstellungsbüros (LAG) stellt fest, dass eine zukunftsweisende Gleichstellungspolitik und ihre tatsächliche Umsetzung in allen gesellschaftlichen Bereichen unverzichtbar sind.

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die gleiche Teilhabe von Frauen in Politik und Gesellschaft, das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung, die Anerkennung sozialer und kultureller Vielfalt und die Verteilungsgerechtigkeit in der Gesellschaft sind unsere Ziele.

Wichtige Voraussetzungen für diese Gleichstellungspolitik werden auch auf Landesebene geschaffen.

  

Verteilung und Partizipation

Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Politik ist über 60 Jahre nach Inkrafttreten des Grundgesetzes, Artikel 3 mehr als überfällig.

Gender Mainstreaming muss konsequent als Leitprinzip angewendet werden. Eine geschlechtersensible Haushalt- und Wirtschaftsplanung (Gender Budgetierung und Gender Controlling) ist verbindlich für Kommunen und für Wirtschaftsunternehmen zu verankern. Ziel muss sein, Benachteiligungen rechtzeitig festzustellen und zu beseitigen.

Wir fordern daher:

- Eine Gesetzesinitiative zur Umsetzung der Erhöhung des Frauenanteils mit dem Ziel einer paritätischen Besetzung von Frauen in den Parlamenten und Gremien auf der Kommunal-, Landes- sowie Bundesebene.  

- Eine gleichberechtigte Vertretung von Frauen und Männern bei der Konstituierung einer neuen Landesregierung in Hessen.

- Einen klaren Ressortzuschnitt für Frauen- und Gleichstellungspolitik und damit einher-gehend ein Ministerium für Frauen und Gleichstellung.

 

Gleichstellungsarbeit

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte haben den unterstützenden und gleichwohl überwachenden Auftrag, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der öffentlichen Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft umzusetzen. Grundvoraussetzungen sind deshalb gut ausgestattete Frauen- und Gleichstellungsbüros, verbindliche Reportings und funktionierende Kontrollmechanismen.

Die wissenschaftliche Forschung zu Gender- und Gleichstellungsthemen muss strukturell, finanziell und nachhaltig gewährleistet sein.

Wir fordern daher:

- Rechtssicherheit und landesweite Standards für kommunale Gleichstellungsarbeit nach der Hessischen Gemeindeordnung (HGO).  

- Eine verbesserte und damit einhergehend tatsächliche Rechtssicherheit nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz (HGlG).

- Ausreichende Ressourcen in personeller sowie finanzieller Hinsicht für Frauen- und-Gleichstellungsbüros nach HGO, HKO und HGlG.

- Eine Geschäftsstelle für die Landesarbeitsgemeinschaft Hessischer Frauen- und Gleichstellungsbüros mit ausreichenden Ressourcen in personeller sowie finanzieller Hinsicht.

- Eine stabile und strukturelle Ausstattung der wissenschaftlichen Geschlechterforschung.

- Dem Kriterium „Frauenförderung" bei der Vergabe nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) eine stärkere Gewichtung zu geben.

 

Leben, Arbeit und Wirtschaft

Frauen brauchen in jeder Lebenslage ihre persönliche soziale und finanzielle Sicherung unabhängig davon ob sie alleine, in einer (gleichgeschlechtlichen) Partnerschaft, in einer Ehe, mit oder ohne Kinder leben.

Frauen sind so gut qualifiziert wie noch nie und dennoch sind sie kaum in den Vorstandsetagen sichtbar. Auf den oberen Leitungsebenen ist eine paritätische Besetzung nicht gegeben.

Wir fordern daher:

- Unterstützung des Bundesratsbeschlusses zur schrittweisen Einführung einer Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände börsennotierter Unternehmen.

- Gleiche Bezahlung für gleichwertige und gleiche Arbeit. Die Herstellung einer existenz-sichernden Erwerbsarbeit für Frauen zur Umsetzung der gesetzlichen Regelungen zur Durchsetzung der Lohngleichheit.

- Weiterentwicklung des Hessischen Lohnatlasses.

- Stereotype Rollenzuschreibungen von Frauen und Männern verhindern durch Programme zur Vermittlung zeitgemäßer Rollenbilder in Kitas, Schulen und Unterrichtsmaterialien sowie genderorientierte Aus- und Weiterbildung für Lehrkräfte und Erzieher*innen.

- Gleiche Chancen für die Teilhabe von Frauen an der Digitalisierung. Das betrifft die soziale und technische Infrastruktur inklusive Mobilität für den ländlichen Raum sowie die gerechte Verteilung der Arbeitsmarktchancen.

- Verbesserung der Rahmenbedingungen der bezahlten und nicht entlohnten Sorgearbeit, geschlechtergerechte Gestaltung der Möglichkeiten im Sinne der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

 

Familie und demographische Entwicklung

Der demographische Wandel fordert uns heraus, neue Akzente für künftige Entwicklungen zu setzen. In einer schrumpfenden Gesellschaft mit weniger Kindern und mehr Senioren entstehen neue Bedarfe.

Wir fordern daher:

- Verbesserung der Infrastruktur für Familien vor Ort.

- Zügiger Ausbau von Ganztagsschulen sowie von Familienzentren mit einer bedarfsorientierten Kinderbetreuung.

- Rahmenbedingungen und neue Anreize schaffen, die eine familiengerechte Arbeits- und Unternehmenskultur ermöglichen.

 

Gewaltfreies Leben für Frauen und Kinder

Gewalt gegen Frauen und Kinder ist ein gesellschaftliches Problem, das aufgrund intensiver Informations- und Öffentlichkeitsarbeit im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen ist. Das Hilfesystem und die interdisziplinäre Vernetzung wurden in der Vergangenheit stetig weiterentwickelt, jedoch gibt es immer noch Lücken im Hilfesystem und einen Bedarf an Fortbildungen für Hauptamtliche in den unterschiedlichen Berufsfeldern insbesondere im Bereich der Justiz.

Als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte halten wir die bereitgestellten Ressourcen in den Bereichen Schutz, Beratung, Unterstützung und Prävention für gewaltbetroffene Frauen und ihrer Kinder für nicht ausreichend. Daher fordern wir die zukünftige Landesregierung dazu auf, gemäß der Umsetzung des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul Konvention), die finanziellen Mittel zu erhöhen und die gesetzlichen Voraussetzungen für den Schutz und die Unterstützung der Betroffenen sowie die Prävention zu verbessern.

Wir fordern daher:

- Verbindliche Fortbildung für die Mitarbeiter*innen in der Justiz (insbesondere für Staats-anwälte und Richter*innen) im Kontext häuslicher Gewalt.

- Hessenweite kostenlose medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung und anonyme Spurensicherung.

- Einzelfallunabhängige und verlässliche Finanzierung von Frauenhäusern.

- Uneingeschränkten Zugang – unabhängig von Sozial- und Aufenthaltsstatus – für alle von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder.

- Ausbau der Frauenhäuser und Schutzwohnungen für besondere Bedarfe (z.B. für Frauen mit älteren Söhnen, Großfamilien).

- Schaffung von bezahlbarem Wohnraum (sozialer Wohnungsbau), damit Frauenhaus-plätze nicht aufgrund von Wohnungsnot blockiert werden.

- Stärkung des Opferschutzes bei gerichtlichen Verfahren.

- Ausbau von Hilfsangeboten für Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.

- Ausbau und verlässliche Finanzierung der Beratungsangebote und Gruppenarbeit für Täter*innen von häuslicher Gewalt.

- Zuweisung durch Gerichte und Vermittlung in die Angebote für Täter*innen.

- Weiterentwicklung des Landesaktionsplans gemäß den Anforderungen der Istanbul Konvention.

 

Gesundheit

Gesundheitserziehung und -prävention ist ein wichtiger oft vernachlässigter Baustein in unserer Gesellschaft. Gesundheitsversorgung muss überall – auch im ländlichen Raum – für alle gewährleistet sein.

Frauen in Notsituationen muss es möglich sein, sich neutrale Informationen über Möglichkeiten und Risiken eines Schwangerschaftsabbruches zu verschaffen. Der §219a StGB unterscheidet nicht zwischen Information und Werbung und stellt somit beides unter Strafe. Der Fall Hänel zeigt dies exemplarisch, da die Staatsanwaltschaft die strittigen Passagen als „eriös und sachlich" bezeichnete. § 27 der Berufsordnung für Ärzt*innen definiert dagegen sehr genau den Unterschied zwischen „erlaubte[r] Information und berufswidrige[r] Werbung" - somit bedarf es keiner weiteren gesonderten Regelung für Schwangerschaftsabbrüche. Der § 218 StGB stellt Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe. Dies führt dazu, dass ärztliche Aus- und Weiterbildung zum Thema faktisch nicht stattfinden. Ein fachlicher Aus-tausch von Lehr- und Informationsmaterial wird durch die Strafandrohung des § 219a StGB erschwert. Dies geht zu Lasten der Sicherheit betroffener Frauen und ist nicht hinnehmbar.

Wir fordern daher:

- Geschlechtsspezifische Konzepte in der Gesundheitserziehung für Kinder, Jugendliche und junge Menschen. Dazu sollen Konzepte entwickelt werden, die von Fach- und Beratungsstellen, Kindertagesstätten, Jugendämtern und Jugendhilfeeinrichtungen in Kooperation umgesetzt werden.

- Die Gewährleistung einer guten Erreichbarkeit von Gesundheitsleistungen für Frauen und Männer, mit und ohne Kinder.

- Eine ausreichende geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen und eine tatsächliche freie Wahl der Geburtsstätte.

- Eine flächendeckende Bereitstellung von Geburtshäusern bzw. Geburtskliniken.

- Die Existenzsicherung von Hebammen muss gewährleistet sein.

- Die ersatzlose Streichung des § 219a StGb.

- Verbesserte Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Ärzt*innen zum Thema Schwangerschaftsabbruch damit die Gesundheit der betroffenen Frauen gesichert ist.

Karlsruher Erklärung - Verfassungsauftrag Gleichstellung - Taten zählen!

"Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin".

24 Jahre nachdem Artikel 3 des Grundgesetzes um Absatz 2 ergänzt wurde, stellen wir fest, dass das Staatsziel Gleichstellung in vielen Punkten nicht erreicht ist. Wir benötigen zusätzliche Anstrengungen der Verantwortlichen auf Bundes- und Länderebenen sowie in den Kommunen und Kreisen der Länder um die strukturellen Benachteiligungen von Frauen abzubauen.

Faktencheck:

- Politische Repräsentanz: Frauenanteil im aktuellen Deutschen Bundestag 30,9 % 1, in den Gemeindeparlamenten sogar nur durchschnittlich 25%2

- Gewalt gegen Frauen: Mindestens 109.000 Frauen wurden (2016) Opfer von Gewalt in der Partnerschaft. Mehr als jeden dritten Tag stirbt eine Frau durch die Gewalt Ihres Partners oder Expartners.3 Folgekosten von Gewalt an Frauen: mindestens 3,8 Mrd.4

- Löhne und Gehälter: Die Bruttostundenlöhne von Frauen in Deutschland liegen im Durchschnitt 21% niedriger als die der Männer.5 Als Ursache werden neben unmittelbarer Diskriminierung vor allem niedrigere Einkommen bei Teilzeitarbeit und schlechte Verdienstmöglichkeiten in von Frauen dominierten Branchen angegeben. 2,93 Mio. Frauen haben ausschließlich einen Minijob6    

- Altersarmut: 58% der Menschen, die 2017 als Altersrentner*innen Grundsicherung nach dem SGB XII erhielten, sind weiblich.7 Aufgrund hoher Teilzeitquoten, niedriger Verdienste und veränderter Lebensbiografien wird die Gesamtzahl von altersarmen Frauen weiter ansteigen. Fast einem Drittel alleinstehender Frauen droht bis zum Jahr 2036 die Altersarmut8     Besonders allein Erziehende sind schon jetzt von Armut betroffen,9 ausgerechnet diese Gruppe ist steuerlich besonders benachteiligt.10

- Unbezahlte Sorgearbeit: Frauen leisten 52% mehr Haus- und Pflegearbeit als Männer, d.h. anderthalbmal so viel.11

- Führungspositionen: Mehr als zwei Drittel der Führungspositionen in den obersten Bundesbehörden sind mit Männern besetzt.12 Von 437 Verwaltungsspitzen in den Landkreisen, Stadtkreisen und kreisfreien Städten sind 11,4 % mit Frauen besetzt.13

- Digitale Zukunft: Die IT-Arbeitswelt ist männerdominiert. Die Gestaltung der digitalen Zukunft in allen Lebens-und Arbeitsbereichen hat bereits begonnen – überwiegend ohne Frauen: Nur 14% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Informatik sind2 weiblich.14 Die Chancen mit einem ganzheitlichen geschlechtersensiblen Blick eine neue Arbeits- und Lebenswelt zu gestalten, werden zunehmend vertan.    

- Kommunale Gleichstellungsarbeit: Es fehlen einheitliche rechtliche und finanzielle Standards für kommunale Gleichstellungsarbeit. Eine bundesweit qualitativ gleichwertige geschlechtergerechte Daseinsvorsorge in den Kommunen ist nicht gewährleistet.15

Diese Fakten machen klar: Der Nachholbedarf für die Umsetzung des Staatsziels „Gleichberechtigung von Frauen und Männern" ist groß.

Taten zählen!

Nur eine gezielte konsequente und konsistente Gleichstellungspolitik auf allen staatlichen Ebenen kann hier Abhilfe schaffen. Die Verantwortlichkeit für Gleichstellungspolitik darf nicht im Mahlwerk der Kompetenzen zwischen Bund, Ländern und Kommunen atomisiert werden.

Die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten nehmen die Koalitionsparteien beim Wort. In ihrem Koalitionsvertrag ist festgelegt:

„Wir wollen noch vorhandene strukturelle Hemmnisse abbauen und werden dazu eine ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie entwickeln und mit einem Aktionsplan umsetzen."16

Die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten fordern, dass ein Aktionsplan in der Querschnittsverantwortung aller Ressorts die Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen zum Nachteil von Frauen beendet. Schutz vor Gewalt und sexistischen Strukturen muss in allen Bereichen des Lebens und Arbeitens, von Gesellschaft und Politik gewährleistet werden. Dafür müssen tragfähige, aufeinander abgestimmte und nachhaltig wirksame Maßnahmen und Strukturen geschaffen werden. Bei den Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch muss in einem ersten Schritt das unzeitgemäße Werbeverbot des § 219a StGB abgeschafft werden. Weiterhin fordern wir die Abschaffung des § 218 StGB.

Die im Koalitionsvertrag angekündigte Bundesstiftung, die sich insbesondere Fragen der gerechten Partizipation von Frauen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft widmen soll17, ist ein vielversprechender Ansatz. Wir erwarten, dass die Bundesstiftung schnellstmöglich gegründet und mit auskömmlichen personellen und finanziellen Ressourcen ausgestattet wird.

Auch bei der Umsetzung der Verpflichtungen aus der Istanbul-Konvention setzen wir auf zügige Erfolgsmeldungen. Besonders dringend sind die Prävention sowie die auskömmliche finanzielle Absicherung von Frauenhäusern und entsprechenden ambulanten Hilfe- und Betreuungsangeboten.

Die steuerliche Benachteiligung allein Erziehender muss beendet und Altersarmut vorgebeugt werden. Allein Erziehende und ihre Kinder brauchen deutlich mehr staatliche Unterstützung. Die steuerliche Bevorzugung von Ehen durch das Ehegattensplitting ist endlich abzuschaffen. Es ist weder zeitgemäß noch gerecht.

Die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten befördern vor Ort die Umsetzung des Verfassungsauftrages „Gleichstellung". Dafür brauchen sie Personalstellen, gut ausgestattete Büros und ein ausreichendes Budget. Bundesweite einheitliche Standards für kommunale Gleichstellungsarbeit sind eine notwendige Voraussetzung.3

Verfassungsauftrag Gleichstellung! Endlich erfüllen! Taten zählen!

 

1 Deutscher Bundestag

2 Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft ,

3 BKA, Kriminalstatistische Auswertung 2016

4 Sylvia Sacco: Häusliche Gewalt Kostenstudie für Deutschland, tredition 2017

5 Destatis 2017

6 BA, 2017

7 Destatis 2018

8 Bertelsmann Stiftung, 2017

9 Destatis 2017

10 Bertelsmann Stiftung, Alleinerziehende unter Druck, 2014

11 Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, 2017

12 Gleichstellungsindex 2017

13 Eigene Erhebung der GFMK Stand Nov 2017 in: Gleichstellungsatlas BMFSFJ

14 Statistik der Bundesagentur für Arbeit, 30.06.2017

15 BAG kommunaler Frauenbüros: Zur Situation der kommunalen Gleichstellungsstellen und Frauenbüros 2013

16 Ein neuer Aufbruch für Europa, Eine neue Dynamik für Deutschland, Ein neuer Zusammenhalt für unser Land - Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD für die 19. Legislaturperiode, Zeilen 939 ff

17 ebenda, Zeilen 995 ff 

25. Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten 2018 in Karlsruhe

25. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands in Karlsruhe erfolgreich zu Ende gegangen

Mit dabei: Malvina Schunk

Die im Grundgesetz verankerte Gleichstellung zwischen Frauen und Männern ist fast 70 Jahre nach Inkrafttreten und 24 Jahre nachdem Artikel 3 des Grundgesetzes um Absatz 2: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“, ergänzt wurde, in vielen Punkten noch nicht erreicht, sagt Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rödermark Malvina Schunk. In den Kommunen müssen Männer und Frauen zusammen daran arbeiten, strukturelle Benachteiligungen von Frauen abzubauen. Aktuelle Zahlen belegen die Schieflage in Sachen Gleichstellung.

  • Politische Repräsentanz: Frauenanteil in den Gemeindeparlamenten durchschnittlich nur 25 Prozent1

  • Gewalt gegen Frauen: 109.000 Frauen wurden (2016) Opfer von Gewalt in der Partnerschaft.2 Folgekosten von Gewalt an Frauen: 3,8 Mrd.€3

  • Sorgearbeit: Frauen leisten 52 Prozent mehr Haus- und Pflegearbeit als Männer, d.h. anderthalbmal so viel.4

  • Führungspositionen: Von 437 Verwaltungsspitzen in den Landkreisen, Stadtkrei-sen und kreisfreien Städten sind 11,4 % mit Frauen besetzt.5

    Diese Fakten machen klar: Der Nachholbedarf für die Umsetzung des Staatsziels „Gleich-berechtigung von Frauen und Männern“ ist groß. Nur eine konsequente Gleichstellungspolitik auf allen staatlichen Ebenen kann hier Abhilfe schaffen. „Frauen können alles, wenn sie die nötige Unterstützung haben. Das ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Eine kommunale Aufgabe, eine Aufgabe der Länder und des Bundes. Dafür müssen wir noch einiges tun, und zwar gemeinsam.“, sagte Bundesministerin Dr. Franziska Giffey, die die Bundeskonferenz eröffnete.

    Taten zählen!

    Der Verfassungsauftrag Gleichstellung kann eingelöst werden, wenn zum Beispiel Führungsposten in der Stadtverwaltung paritätisch besetzt werden, wenn Parteien Frauen auf aussichtreiche Listenplätze setzen. Die Erfahrung zeigt: Freiwillig passiert das nicht. Deshalb braucht es eine Quotierung für alle entscheidenden politischen und wirtschaftlichen Gremien und Ämtern.

    Die Errungenschaften der Gleichstellung müssen verteidigt und ausgebaut werden, gerade in Zeiten, in denen Rechtspopulisten und radikalen Islamisten rückwärtsgewandte Rollenbilder vertreten und die Gleichstellung von Frauen und Männer in Frage stellen. Solchen Bestrebungen muss konsequent entgegengetreten werden. Das erfordert eine klare Positionierung seitens der Politik für eine lebenswerte Gesellschaft für Frauen und Männer, so Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Malvina Schunk abschließend.

    Karlsruher Erklärung

    Mit der (einstimmigen) Verabschiedung der Karlsruher Erklärung am Dienstag, den 18.9. fordern die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten unter anderem, dass ein Aktionsplan in der Querschnittsverantwortung aller Ressorts im Bund die Ungerechtigkeiten und Fehl-entwicklungen zum Nachteil von Frauen beendet. Schutz vor Gewalt und sexistischen Strukturen muss in allen Bereichen des Lebens und Arbeitens, von Gesellschaft und Politik gewährleistet werden. Dafür müssen tragfähige, aufeinander abgestimmte und nachhaltig wirksame Maßnahmen und Strukturen auch in den Kommunen geschaffen werden.

    Informationen zur Konferenz: www.frauenbeauftragte.de

    Twitter: #verfassungsauftraggleichstellung

Die Bundeskonferenz wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden Württemberg gefördert.

1 Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft ,

2 BKA, Kriminalstatistische Auswertung 2016

4 Sylvia Sacco: Häusliche Gewalt Kostenstudie für Deutschland, tredition 2017

4 Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, 2017

5 Eigene Erhebung der GFMK Stand Nov 2017 in: Gleichstellungsatlas BMFSFJ

 

 

„Qualifizierung für Ausbildung für junge Frauen“

„Qualifizierung für Ausbildung für junge Frauen“ findet seit dem Jahr 2000 erfolgreich beim Internationalen Bund in Frankfurt/ Main (Standort: Technikzentrum/ Hauptbahnhof) statt.

Dieses Projekt wird nach dem SGB VIII gefördert und durch den ESF und die Stadt Frankfurt mitfinanziert. Frauen bis 27 Jahre, die in Hessen wohnen und sich nicht im SGB II-Bezug befinden, können ohne Kosten teilnehmen.

Der neue Lehrgang startet am 03.09.2018 um 09.00 Uhr. Ein Einstieg ist auch danach jederzeit möglich.

Für junge Frauen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder sich noch beruflich orientieren möchten, ist dieser einjährige Lehrgang ein Sprungbrett in die Berufsausbildung. Durch intensives Bewerbungstraining, Nachschulung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Sozialkunde der Arbeitswelt, EDV-Training, Werkstatttage sowie Kompetenztraining und betriebliche Praktika verfolgen die Teilnehmerinnen das Ziel, eine Berufsausbildung oder einen andere realistische und vor allem individuell passende berufliche Perspektive zu finden.

Eine individuelle Betreuung der Frauen ist uns aufgrund der kleinen Gruppengröße (15 Plätze, 3 Pädagoginnen) möglich und sehr wichtig. Die geschlechtshomogene Gruppe und Begleitung durch ausschließlich weibliche Pädagoginnen bietet den Frauen einen geschützten Raum, um sich zu stabilisieren, zu orientieren und Perspektiven zu entwickeln. 

Für Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung. Interessierte wenden sich bitte an:

Lisa Seifert, Sara Winter und Sandra Iggena
Internationaler Bund Südwest gGmbH
für Bildung und soziale Dienste

Technikzentrum für Mädchen und Frauen
Kaiserstraße 72
60329 Frankfurt am Main
Tel. 069/ 24247614

100 Jahre Frauenwahlrecht

„Verfassungsauftrag Gleichstellung"

mit dieser Botschaft fährt ab 1. Juli eine Straßenbahn durch Karlsruhe. Sie weist auf die Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten hin, die vom 16. – 18.9.2018 in Karlsruhe stattfindet. Dazu werden etwa 400 Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland erwartet. „Verfassungsauftrag Gleichstellung" ist der Titel der Konferenz, die u.a. die Felder beleuchten wird, in denen Gleichstellung zwischen Frauen und Männer noch nicht erreicht sind. Und davon gibt es leider immer noch viel zu viele: Lohnungleichheit, ungleiche Verteilung von Familie- und Sorgearbeit, Frauenarmut, Gewalt gegen Mädchen und Frauen, Unterrepräsentanz von Frauen in Parlamenten und in Führungspositionen. Auch darauf weist die besondere „Verfassungsbahn" hin. In den Fenstern sind aufgeklebte Spruchtafeln zu sehen. Darauf Forderungen wie: „Frauenarmut bekämpfen", „Keine Gewalt gegen Frauen" und „Frauen in die Parlamente".

Mit der Straßenbahn und der Konferenz machen wir darauf aufmerksam, dass Artikel 3 GG (*) noch nicht vollständig umgesetzt ist. Vieles wurde erreicht- aber es gibt noch viel zu tun!

Weitere Informationen zu Programm, Anmeldung und Presseakkreditierung für die 25. Bundeskonferenz: www.frauenbeauftragte.de

Elke Voigt - Bundessprecherin

 

(*)Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art. 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

LAG Stellungnahme zum §219

Quereinstieg zur pädagogischen Fachkraft

Die wichtigsten Änderungen im Rahmen des Gesetzes zur Bekämpfung von Kinderehen

 

 

100 Jahre Frauenwahlrecht: Elly Heuss-Knapp stärkte die Frauen

Die Gründerin des Müttergenesungswerks war eine politische Frau
Berlin, 25. Januar 2018. „Frauen werbt und wählt, jede Stimme zählt, jede Stimme wiegt, Frauenwille siegt!“ Mit diesem Slogan warb Elly Heuss-Knapp für die erste Wahl von Frauen nach Einführung des Frauenwahlrechts 1918. Zeit ihres Lebens war sie sozial und politisch engagiert und setzte sich v.a. für Frauen und Familien ein – gekrönt hat sie ihr Wirken viele Jahre später mit der Gründung des Müttergenesungswerks.
Am 25. Januar 1881, heute vor 137 Jahren, wurde Elly Heuss-Knapp, Deutschlands erste First Lady, in Straßburg geboren. Noch während ihrer Studienzeit begann sie, politische Vorträge zu halten. Als Frauen 1919 das erste Mal wählen durften, engagierte sie sich im überparteilichen Ausschuss der Frauenverbände für die Wahlkampagne. In einem Brief an ihre Schwester schrieb sie: "Jetzt bin ich sehr an der Arbeit; Propaganda für die Frauenverbände Deutschlands. Fabrik von Flugblättern, Versen etc. […]. Für Ausübung des Wahlrechts aller Frauen". Zudem ließ sie sich auch selbst als Kandidatin für die Wahl zur Nationalversammlung aufstellen.
Was damals ein Novum war, ist heute eine Selbstverständlichkeit. Auch in der Sozialpolitik hat Elly Heuss-Knapp Spuren hinterlassen. Mit der Gründung des Müttergenesungswerks 1950 wurde die Gesundheit von Müttern, ihre Belastungen und die Notwendigkeit von Kurmaßnahmen ein politisches Thema. 1989 ist es der Stiftung schließlich gelungen, diese Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen im Sozialgesetzbuch zu verankern. Heute sind Mütterkuren, Mutter-Kind-Kuren und auch Väter- und Vater-Kind-Kuren Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen.
Die Vision der vernetzten Arbeit für die Gesundheit von Müttern führt das Müttergenesungswerk als gemeinnützige Stiftung im Verbund mit den Wohlfahrtsverbänden bzw. deren Fachverband/ Arbeitsgemeinschaft fort. Im Sinne von Elly Heuss-Knapp werden Mütter, Väter und pflegende Angehörige bei Kurmaßnahmen individuell – ggf. auch mit Spenden – unterstützt. Zudem setzt sich das Müttergenesungswerk strukturell und politisch für bessere Rahmenbedingungen ein.


Weitere Informationen und Kontakt:
Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk
Bergstraße 63, 10115 Berlin
Ansprechpartnerin: Anne Schilling
Tel.: 030 3300290
pressemuettergenesungswerk.de
Kurtelefon: 030 33002929
www.muettergenesungswerk.de
www.muettergenesungswerk.de/jetzt-spenden
Spendenkonto: IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04, BIC: BFSWDE33MUE

 

 

 

Stipendienprogramm Saba für Migrantinnen

Mit dem Stipendienprogramm Saba bietet die Crespo Foundation seit 2006 jungen Frauen und Müttern mit Migrationshintergrund die Chance, ihre Bildungskarriere neu anzugehen. Das Programm wendet sich an Migrantinnen im Alter zwischen achtzehn und fünfunddreißig Jahren. Saba zielt darauf ab, die biographische Selbstbestimmtheit seiner Teilnehmerinnen zu fördern. Jedes Jahr werden neue Stipendiatinnen aufgenommen. Die Frauen erhalten die Möglichkeit, einen adäquaten Schulabschluss nachzuholen und sich damit Perspektiven für einen neuen Lebensentwurf zu sichern.

An finanziellen Leistungen enthält das Stipendium die Übernahme der Schul- und Fahrtkosten, eine Beteiligung an den Kinderbetreuungskosten bis zu 150 € monatlich sowie Bildungsgeld für Nachhilfe, Weiterbildung und Schulmaterial in Höhe von maximal 100 € pro Monat.

Neben einer individuellen Beratung und Begleitung durch die Projektleitung bietet Saba Bildungsseminare an, die auf die spezifischen Anforderungen der Stipendiatinnen zugeschnitten sind. Die Themenpalette der Seminare reicht von Kommunikationstraining über Phonetik, Kniggetraining und Rhetorik bis hin zum Zeit- und Stressmanagement. Mehrmonatige, in Zusammenarbeit mit Künstlern und Kulturschaffenden entwickelte Kreativprojekte, unter anderem mit Fokus auf Fotografie, Tanz oder Kreativem Schreiben bieten den Frauen zudem die Möglichkeit, Lebenserfahrung und Visionen künstlerisch umzusetzen. In diesen gemeinsam absolvierten Schulungen erlangen die Frauen neues Selbstwertgefühl, bilden solidarische Netzwerke und erkennen ihre Stärken und Möglichkeiten.

Im Zusammenspiel dieser Maßnahmen sieht Saba sich als Schutzraum, in dem die ausgewählten Kandidatinnen jenes Selbstverständnis im Umgang mit Bildungsangeboten erwerben können, das für andere ganz normal sein mag. Saba-Stipendiatinnen sind - ebenso wie die Königin, die dem Programm seinen Namen gibt - mutige und ambitionierte Frauen. Oft waren es mangelnde Sprachkenntnisse, die Verpflichtungen eines scheinbar hermetischen Alltags, die es ihnen bislang verwehrten, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. In anderen Fällen kommen die Teilnehmerinnen qualifiziert aus ihren Ursprungsländern, sind aber in der Eingeschränktheit des sozialen Milieus, auf das sie treffen, nicht in der Lage, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Saba unterstützt die Ambition und Entschlossenheit von Migrantinnen, die sich aus solchen Beschränkungen lösen und neue Wege beschreiten wollen. Bewerbungen für das Schuljahr 2018/2019 können ab Januar 2018 schriftlich an die Crespo Foundation, Haus des Buches, Braubachstraße 16, 60326 Frankfurt, z.Hd. Cora Stein, gesendet werden. Weiter Infos unter www.crespo-foundation.de

 

 

30 Jahre hessische Frauen- und Gleichstellungsbüros – Frauenpolitik in Hessen „GESTERN-HEUTE-MORGEN"

Seit den achtziger Jahren sind in fast allen hessischen Kommunen und Landkreisen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte tätig. Sie arbeiten auf kommunaler Ebene auf der Grundlage der Hessischen Gemeindeordnung bzw. der Hessischen Landkreisordnung und auf Verwaltungsebene auf der Grundlage des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, das im Jahre 1993 in Kraft getreten ist.

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der hessischen Frauen- und Gleichstellungsbüros hat im November 2017 ihr 30 jähriges Jubiläum im Biebricher Schloss gefeiert.

Der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister, Tarek Al-Wazir sprach über seine persönlichen Erfahrungen mit der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung, die Artikel 3 des Grundgesetzes vorschreibt. Die finanziellen und personellen Ressourcen der Landesarbeitsgemeinschaft sind sehr begrenzt. Daher forderten die LAG-Frauen eine hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle auf Hessenebene. Diese Hausaufgabe gaben sie dem Minister mit auf den Weg.

Barbara Stolterfoht, Staatsministerin a.D., berichtete als erste Frauenbeauftragte einer hessischen Kommune über die Anfänge der institutionalisierten Frauenpolitik und die Notwendigkeit, sich in der männlich geprägten Hierarchie von Verwaltung, Politik und Unternehmen Respekt zu verschaffen. Frau Schonhart, Leiterin der hessischen Koordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt, bekräftigte in ihrem Grußwort die gute Zusammenarbeit mit den Frauenbeauftragten, die in Kooperation mit dem Land Hessen vor Ort eine tragende Rolle dabei übernehmen, häusliche Gewalt zu benennen und Beratung und Hilfe für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder zu etablieren. Sigrid Isser, Vorsitzende des Landesfrauenrats Hessen wies in ihrem Grußwort auf die Wichtigkeit der Vernetzung der 46 Frauenverbände hin. Sie bot den hessischen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten eine noch engere Zusammenarbeit in wichtigen Themenfeldern wie Frauenarmut, Medien und Verbesserung der Lebenssituation in ländlichen Räumen an. Schwungvoll, mit Charme und Biss führte Birgit Simon, erste Beigeordnete des Regionalverbandes Rhein-Main durch den Abend. Ihre Karriere begann als Frauenbeauftragte in der Wetterau.

Die hessischen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten arbeiten an allen frauenrelevanten Themen und setzen sich für die Umsetzung der Gleichstellung in der Gesellschaft ein. Sie sehen Defizite bei den Erwerbschancen von Frauen und kritisieren die fortdauernde Gewalt im Geschlechterverhältnis, setzen sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Bekämpfung der Altersarmut von Frauen ein. Sie ebnen Wege für Frauen in den ersten Arbeitsmarkt bis hin in die Führungsetagen und in die Politik. Weiterhin sorgen sie für Transparenz bei Stellenbesetzungsverfahren und fordern Maßnahmen gegen die Unterrepräsentanz von Frauen im öffentlichen Dienst. Sie koordinieren in ihren Kommunen Runde Tische gegen häusliche und sexualisierte Gewalt und bringen so die entscheidenden Akteurinnen und Akteure wie Frauenhäuser, Beratungsstellen und die Polizei zusammen.

Im Anschluss an die Jubiläumsfeier trafen sich die Frauen- und Gleichstellungsbeauf-tragten zu ihrer Landeskonferenz im Rathaus Wiesbaden. Hier wurde unter anderem der vorabendliche Vortrag von Frau Prof. Dr. Silke Ruth Laskowski „Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte: Sind einheitliche Standards notwendig?" diskutiert.

Für das Jahr 2018 steht eine große frauenpolitische Errungenschaft im Mittelpunkt: 100 Jahre Frauenwahlrecht. Die hessischen Frauen- und Gleichstellungsbeauftrag-ten sind mit der Planung von Veranstaltungen und Aktionen beschäftigt. Die Forderung nach einer Geschäftsstelle mit einer hauptamtlichen Geschäftsführung für die LAG wird von den LAG-Frauen im Rahmen der Hessischen Landtagswahlen mit den Parteien diskutiert und gefordert.

Das neu gewählte Sprecherinnengremium der Landesarbeitsgemeinschaft hessischer Frauen- und Gleichstellungsbüros: Patricia Mayer (Stadt Bad Nauheim), Susanne Rosemann (Landkreis Gießen), Britta Heblich (Stadt Friedrichsdorf), Sabine Nadler (Stadt Langen), Gianina Zimmermann (Klinikum Frankfurt/Höchst).

Für Fragen stehen Ihnen Patricia Mayer (Bad Nauheim - unter patricia.mayer@bad-nauheim.de) und Gianina Zimmermann (Klinikum Frankfurt - unter FrauenbeauftragteKlinikumFrankfurt.de) als Sprecherinnen der LAG gerne zur Verfügung.

 

 

"Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung" Fördergelder

Das Ministerium für Bildung und Forschung hat dem "Frauen id" Förderprogramm im Rahmen von "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung" Fördergelder bis Oktober 2018 zugesichert.

Das Frauen iD Projekt vom Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V. fördert bis Oktober 2018 kulturell künstlerisch niedrigschwellige Projekte von/mit/für geflüchtete/n Frauen zwischen 18 und 26 Jahren.

Bei dem Förderprogramm "Frauen iD" handelt es sich um ein Förderporgramm ausschließlich für Frauen. Neben weiblichen Honorarkräften, Sachkosten, Aufwandsentschädigungen können auch Sprachmittlerinnen und Kinderbetreuerinnen gefördert werden. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Die Projekte müssen bis zum 01.10.2018 abgeschlossen sein.

Mehr Informationen sowie den Link zum Antragssystem erhalten Sie unter: www.frauen-id.de

 

 

 

Hamburger Fitnessstudio gewinnt Auszeichnung für die frauenfeindlichste Werbung 2017

Bereits zum dritten Mal verleiht TERRE DES FEMMES (TDF) den Negativ-Preis „Der Zornige Kaktus“ für besonders frauenfeindliche Werbung. Diesjähriger Preisträger der Auszeichnung ist eine Anzeige des Sportstudios „fitness & friends“. Es wirbt mit einer an einem Lebensmittel lutschenden Frau und dem Spruch „Heiss, heiss Baby!“ für sein Fitnessstudio.
Weitere Infos: https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/frauenfeindliche-werbung/der-zornige-kaktus-2017

Förderung: Projekte von und für Mädchen und junge Frauen in Deutschland

Förderrichtlinie 2018
Was würdest du für Mädchen tun? filia heißt „Tochter“.
Wir unterstützen Projekte, die Mädchen stark machen, mit bis zu 5.000 €.
Die Projekte sollen etwas dafür tun, dass Mädchen und junge Frauen frei von Gewalt leben können und dass sie in der Gesellschaft mitentscheiden. Die Projekte werden von Mädchen und/oder Frauen für Mädchen und junge Frauen gemacht.

Bis zum 20. Februar 2018 nimmt filias Mädchenbeirat Anträge mit Ideen und Plänen für Projekte an.
Die Anträge werden von uns, den Mädchen und jungen Frauen des Mädchenbeirats, gelesen und diskutiert. Der Mädchenbeirat besteht zurzeit aus 12 jungen Frauen zwischen 15 und 22 Jahren, die schön verschieden sind. Wir schlagen dem Stiftungsrat von filia vor, welche Mädchenprojekte in Deutschland gefördert werden sollen. Besonders spannend finden wir Anträge, die von Mädchen selbst geschrieben sind oder an denen sie mitgewirkt haben.

Beantragen können Organisationen, die in Deutschland als gemeinnützig anerkannt sind.
Jede Organisation kann nur ein Projekt beantragen. Die Projekte, die beantragt werden, müssen von Mädchen oder Frauen geleitet sein. Die Projekte können frühestens zum 15. April 2018 starten - wann genau sie beginnen und wie lange sie dauern sollen, entscheiden aber die Antragstellerinnen selbst.
Projekte, die schon einmal gefördert wurden, dürfen wieder beantragen – es sollen aber neue Ideen dabei sein oder neue Zielgruppen einbezogen werden!

Auswahlprozess:
Der Antrag soll nicht länger als drei Seiten lang sein und muss spätestens am 20. Februar 2018 vollständig und möglichst per Email bei filia eingegangen sein. Den Antrag lesen wir Mädchen und jungen Frauen vom Mädchenbeirat – bitte berücksichtigt das bei der Sprache! filia bestätigt, dass der Antrag eingegangen ist. Aus den passenden Anträgen suchen wir im März 2018 die überzeugendsten und interessantesten aus. Der Stiftungsrat entscheidet auf der Grundlage unserer Empfehlungen im April 2018, welche Projekte gefördert werden. Mitte April 2018 bekommen die Antragstellerinnen Bescheid, ob ihr Projekt gefördert wird oder nicht.

Antwort auf Fragen gibt es bei
Svenja Genthe unter 040 – 380 381 990 s.genthe@filia-frauenstiftung.de oder
Claudia Bollwinkel 040 – 380 381 990 c.bollwinkel@filia-frauenstiftung.de
Mehr zu filias Mädchen-Empowerment-Programm und geförderten Projekten ist zu finden auf der filia-Homepage www.filia-frauenstiftung.de

Wir sind auch auf facebook und Twitter!
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