Die auf Wasserwirtschaft spezialisierten Fachleute des Ingenieurbüros Dahlem wurden von der Stadt beauftragt, eine Starkregengefährdungsanalyse für Rödermark zu erstellen. Dabei wurden drei Szenarien untersucht, basierend auf Hochrechnungen im Hinblick auf zu erwartende Wasserstände bei Unwetter-Ereignissen.
Drei Szenarien dienen als Grundlage der Risikoanalyse
Neben zwei Modell-Rechnungen basierend auf einem 30-jährlichen(33,7 mm/h Niederschlag) und 100-jährlichen Niederschlagereignisses (44,8 mm/h Niederschlag) wurde auch das reale Beispiel des Extremwetters in Frankfurt am Main vom 10.06.2007 herangezogen, bei dem mehr als 100 mm/h Regen gefallen war. Mit der darauf basierenden Risikoanalyse wurden Karten, die die unterschiedlichen Gefährdungspotenziale für Flächen und Gebäude im Stadtgebiet deutlich machen, sowie Handlungskonzepte für die Stadtplanung und kommunale Baumaßnahmen und den Objektschutz rund um das Stichwort „Prävention“ entwickelt.
Überflutungsvorsorge ist eine Gemeinschaftsaufgabe
Zuständigkeiten sind nicht immer klar voneinander zu trennen. Es muss eine langfristige Strategie verfolgt werden. Eigenvorsoge mit objektbezogenen Maßnahmen sind weitgehend unabhängig umsetzbar.