So wie alle Städte und Gemeinden steht auch die Stadt Rödermark vor großen Zukunftsaufgaben und Herausforderungen. Dies betrifft in erster Linie die („klassischen“) Themenfelder „demographische Entwicklung“ sowie „wirtschaftlicher Strukturwandel“. In den letzten Jahren sind zudem die Bereiche „Klimaschutz“ und „Klimaanpassung“ als weitere - und vor allem gleichgewichtige - Handlungsfelder hinzugetreten.
Die erste Aufgabe im Prozess der Städtebauförderung war die vom Fördermittelgeber vorgeschriebene Erarbeitung eines „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK). Hierzu wurde im April 2018 das Büro Rittmannsperger Architekten GmbH in Darmstadt in Kooperation mit der Forschungsstelle für Frei- und Spielraumplanung (FFS) von der Stadt Rödermark beauftragt.
Im ISEK werden die Fördergebiete „Ortskern Ober-Roden“ und „Urberach-Nord“ fachlich analysiert, die jeweiligen Stärken und Schwächen herausgestellt und Potenziale einer zukünftigen Stadtentwicklung beschrieben.
Im Kern enthält das Konzept somit einen Katalog an Maßnahmen zur Umsetzung in den kommenden Jahren, bildet die Grundlage für die jährliche Beantragung der Fördermittel und fungiert als „Drehbuch“ für die anschließende Realisierung der Projekte. Vorrangig sind die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung in die Stadt- und Quartiersentwicklung nachhaltig und zielgerichtet zu integrieren. So werden Stadtentwicklung mit Grünentwicklung verknüpft und die Kommunen in ihrem Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel unterstützt.