Der „Spielpark am Badehaus“, an einem markanten Knotenpunkt zwischen den Ortsteilen Urberach und Ober-Roden gelegen, bietet verschiedene Sport- und Freizeitmöglichkeiten (u. a. Bolzplatz, eine Skateranlage, ein Beachvolleyballfeld) und wird insbesondere in den warmen Monaten intensiv genutzt. Die Freifläche hat eine zentrale Bedeutung für Spiel und Sport in weiten Teilen Urberachs und Ober-Rodens. Spielfelder und Ausstattungsgegenstände sind jedoch abgenutzt und erneuerungsbedürftig.
Der Spiel- und Sportpark am Badehaus soll im Rahmen der Städtebauförderung neu konzipiert und umgestaltet werden. Ziel ist es, eine Freifläche zu entwickeln, die zeitgemäße und attraktive Angebote bereitstellt und gleichzeitig Nutzungskonflikten zwischen den Altersgruppen vorbeugt.
Die Sportfelder und Spielangebote sind zu sanieren oder neu anzulegen/anzuordnen. Geschaffen werden sollen Kommunikations- und Verweilzonen, die zur sozialen Interaktion anregen. Der Spielpark soll in Teilbereiche gegliedert werden und damit geschützte Räume für die Bedarfe der einzelnen Zielgruppen entstehen lassen. Gleichzeitig soll die ökologische Qualität der Freifläche gesteigert und die Biodiversität – insbesondere in den Randbereichen – gefördert werden. Gemeinsam mit Jugendlichen, Kindern und Familien sollen im Rahmen der Planung das Angebot (Sportfelder, Geräte etc.) und notwendige Rahmenbedingungen (überdachte Bereiche, Infrastruktur) ermittelt werden.
Zunächst erstellte das Büro Forschungsstelle für Frei- und Spielraumgestaltung (FFS) aus Wetzlar im Auftrag der Stadt ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept (pdf 1,1 MB). In die Erarbeitung flossen unter anderem dieErgebnisse der Online-Umfrage (pdf 6,8 MB) aus dem Jahr 2021 ein. Im Jahr 2022 beschloss die Stadtverordnetenversammlung das Nutzungs- und Gestaltungskonzept und legte damit die Basis für die anstehende Freiraumplanung.
Der Auftrag für die Freiraumplanung wurde im Sommer 2024 an das Büro Götte Landschaftsarchitekten aus Frankfurt vergeben. Ende 2024 wurden Varianten des Vorentwurfs erarbeitet. Diese wurden Anfang 2025 mit den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer - den Jugendlichen aus Rödermark - in einem Planungsworkshop diskutiert.