Bahnhofsvorplatz Urberach

Aufwertung des Bodajker-Platz und T&N-Platz

Der Bodajker-Platz und der T+N-Platz waren wenig einladende und ungestaltete Grünflächen am Urberacher Bahnhof. Gemeinsam mit der Lokalen Partnerschaft und der Quartiersgruppe Urberach wurden Ideen entwickelt, um ein freundlicheres Umfeld rund um den Bahnhof zu schaffen. Heute sind Skulpturen echte Hingucker, auf Infotafeln wird Wissenswertes vermittelt. Außerdem wurden beide Plätze neu bepflanzt. Dabei wurde Wert gelegt auf eine biodiversitätsfördernde Pflanzenauswahl. Ziel war es, den Bahnhof als Ankunftsort einladender zu gestalten.

Das Projekt wurde in den Jahren 2021 bis 2023 umgesetzt und ist abgeschlossen.

Umgestaltung des Bodajker Platzes

In die Planung wurden die Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung eingearbeitet. So ist im vorderen Bereich des Bodajker Platzes ein Aufenthaltsbereich entstanden, der durch ein Staudenbeet vom restlichen Platz abgetrennt ist. Hier wurde eine Infotafel (pdf 3,2 MB) mit Daten, Fakten und Anekdoten zu Rödermarks Partnerstädten Tramin, Saalfelden, Bodajk und Plešna aufgestellt. Einen besonderen Platz fand hier auch die Freundschaftsskulptur, die von der Künstlerin Sylvia Baumer für das Festival "Kultur ohne Grenzen" im Jahr 2019 entworfen wurde.

Die restliche Fläche wurde zunächst mit einer Blühmischung eingesät. Im Winter 2023/2024 wurde die Blühwiese durch ein kleines Lavendelfeld ersetzt.

Die Bauleistungen wurden Anfang 2021 ausgeschrieben. Den Auftrag erhielt die Firma Seib Garten- und Landschaftsbau aus Dietzenbach, die dann im Frühjahr 2021 die Arbeiten abschloss.

Umgestaltung des T&N-Platzes

Auch für die Umgestaltung des T&N-Platzes wurden Ideen und Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung in die Planung eingearbeitet. Der Platz sollte klare Grenzen zu den Nachbargrundstücken erhalten. Entsprechend wurde im südlichen Bereich als Abgrenzung zur Bahnstrecke ein Staketenzaun gewählt, nördlich zur Ober-Rodener Straße eine Heckenbepflanzung aus Nährgehölzen für Insekten (Mönchspfeffer, Rosmarin, Zwergfelsenbirne, Purpur-Zwergginster, Bartblume). Im östlichen Bereich ist die Abgrenzung durch eine Mauer gewährleistet, die durch einen Blühsaum aufgewertet wurde.

Die wassergebundene Wegedecke wurde komplett neu angelegt. Heller Kies sorgt für Stabilisierung und Barrierefreiheit. Der Nussbaum blieb erhalten. Als Unterbepflanzung wurde hier ein Staudenbeet aus schattenverträglichen Blühstauden (Steppen-Salbei, Spornblume, Sand-Thymian, Paukenschläger-Lauch) angelegt.

Die bauliche Umsetzung wurde im Februar 2022 ausgeschrieben. Den Auftrag erhielt die Firma B. Rudolph GaLaBau GmbH aus Obertshausen, die im Sommer und Herbst 2022 ans Werk ging. 

Zu guter Letzt wurde noch eine Informationstafel (pdf 2,8 MB) angebracht, die Fakten zur Geschichte und Bedeutung des T&N-Platzes vermittelt.

Impressionen der Eröffnung