Der öffentliche Raum des funktionalen Ortskerns ist in seiner Gesamtheit bislang aufgrund fehlender Gestaltung und Profilierung nicht als ein zusammenhängender Aufenthaltsbereich wahrnehmbar. Die Freifläche ist im Vergleich mit dem Ortskern außergewöhnlich groß und setzt sich zusammen aus dem gestalteten und belebten Rathausplatz, dem gering genutzten Kulturhallenplatz samt Verkehrsflächen sowie den Verbindungen zwischen den beiden Flächen (Fußweg entlang des Horts, Vorbereich der Trinkbornschule).
Besonderes Potential und Ausstrahlungskraft für den gesamten Ort birgt die hohe Dichte an öffentlichen Einrichtungen, die an den funktionalen Ortskern angrenzen bzw. in unmittelbarer Nachbarschaft zu finden sind. Im Zuge der Bürgerbeteiligung und der Gespräche während der ISEK-Erarbeitung wurde ebenfalls deutlich, dass den Freiflächen eine zentrale Bedeutung zugemessen wird und sie große Potentiale für die Entwicklung des Ortskerns bieten.
Mit dem Beschluss des „Masterplan Funktionale Mitte“ ist die Entwicklungsabsicht abgestimmt und soll in die Realisierung überführt werden. Dabei soll der Masterplan und damit die Umgestaltung des Freiraums mit der Auslobung eines `freiraumplanerischen Wettbewerbs´ die Umgestaltung des Freiraums konkretisiert werden. Das Büro Drees & Sommer aus Frankfurt organisiert und begleitet dieses Verfahren. Absicht ist, dass das Wettbewerbsverfahren im Frühjahr 2026 startet und und mit der Preisgerichtssitzung und der Prämierung einer Wettbewerbsarbeit im Dezember 2026 gleichzeitig das Vergabeverfahren für die Planungsleistung abdeckt.
Ergebnisse des Wettbewerbs werden nach Abschluss des Verfahrens am Ende des Jahres 2026 in einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt.