Der Grünzug an der Rodau wird im Rahmen des Städtebauförderprogramms umfassend neugestaltet, um die Nutzungsqualität für die Besucherinnen und Besucher zu verbessern und den Schülerinnen und Schülern der Trinkbornschule ein „Grünes Klassenzimmer“ zu ermöglichen. Die Fläche soll insgesamt aufgewertet werden und eine attraktive, naturnahe Aufenthaltsfläche am Rand des historischen Ortskerns für alle Altersklassen darstellen. Auf der Teilfläche „Wilhelm-Weber-Platz“, westlich der Rilkestraße, soll des Weiteren ein „Garten der Erinnerung“ erschaffen werden, um dem lokalen Widerstand während der NS-Zeit zu gedenken.
Wichtige Stichworte bei der Umgestaltung sind „Umweltbildung" sowie „Erlebbarkeit von Grünräumen und Wasser". Dabei ist das Überschwemmungsgebiet der Rodau speziell zu berücksichtigen. Themen wie Klimaschutz und Klimaanpassung, Schaffung neuer Verweilpunkte, Neugestaltung von Sport- und Spielflächen sowie Barrierefreiheit bilden zentrale Elemente der Planung.