ℹ️ Hinweis zu unseren Öffnungszeiten
▸ Am Donnerstag, den 15. Oktober 2026, sind die Stadtkasse und das Steueramt geschlossen aufgrund einer internen Veranstaltung.
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Die Umgestaltung des „funktionalen Ortskerns“ bildet einen der Schwerpunkte der Gesamtmaßnahme „Ortskern Ober-Roden“. Die Rede ist dabei vom Bereich rund um das Rathaus, die Stadtbücherei, die Trinkbornschule, das ehemalige Feuerwehrgebäude sowie die Kulturhalle. Bereits frühzeitig wurde das Büro Rittmannsperger Architekten aus Darmstadt beauftragt, mit Hilfe von Machbarkeitsstudien die Entwicklungsmöglichkeiten und -potenziale der städtischen Liegenschaften zu untersuchen. Ergänzt wurden die Studien um eine verkehrsgutachterliche Stellungnahme des Darmstädter Büros Freudl Verkehrsplanung.
Diese Einzelstudien wurden zu einem „Masterplan funktionaler Ortskern“ zusammengefasst.
Bestandssituation, Nutzungskonzept, städtebauliche Konzeption und Masterplan
Ein öffentlicher Raum mit großem Potenzial
Der öffentliche Raum des funktionalen Ortskerns ist in seiner Gesamtheit bislang aufgrund fehlender Gestaltung und Gliederung nicht als zusammenhängender Aufenthaltsbereich wahrnehmbar. Die Freifläche ist im Verhältnis zum Ortskern außergewöhnlich groß. Sie setzt sich zusammen aus dem belebten Rathausplatz, dem gering genutzten Kulturhallenvorplatz sowie den Verbindungen zwischen den beiden Flächen (Fußweg entlang des Horts, Vorbereich der Trinkbornschule).
Besonderes Potenzial und Ausstrahlungskraft für den gesamten Ort beschert die hohe Dichte an öffentlichen Einrichtungen, die an den funktionalen Ortskern angrenzen oder in unmittelbarer Nachbarschaft zu finden sind. Im Zuge der Bürgerbeteiligung und der Gespräche während der ISEK-Erarbeitung wurde ebenfalls deutlich, dass den Freiflächen eine zentrale Funktion für die Entwicklung des Ortskerns zugesprochen wird.
„Teilräumliches verkehrsplanerisches Konzept" für die Freiflächen
Ziel des Konzepts war es, die derzeitige verkehrliche Situation zu bewerten und zugleich Grundlagen für einen freiraumplanerischen Ideenwettbewerb zu schaffen. Dieser Wettbewerb soll letztendlich eine Neugestaltung der Freiflächen ermöglichen.
Für das Konzept waren vor allem Fragen der zukünftigen Erschließung zu klären, Verkehrsflüsse zu optimieren und die Ansprüche des ruhenden Verkehrs, der Anlieger, der Nahmobilität, der Andienung sowie des Hol- und Bringverkehrs zu berücksichtigen.
Zielvorgaben
Vorrangiges Ziel ist eine wirksame Entlastung der Plätze (verkehrsfreier Rathausplatz etc.) vom fließenden und ruhenden Kfz-Verkehr. Geschaffen werden sollen bessere Möglichkeiten für attraktive städtebaulichen Nutzungen. Auch eine Stärkung der Aufenthaltsqualitäten und der ökologische Funktionen wird angestrebt.
Übergeordnetes Ziel der Stadt Rödermark ist es, im „Funktionalen Ortskern“ öffentliche Nutzungen zu bündeln und belebte Räume mit hohem Freizeitwert zu schaffen.
Realisierungswettbewerb läuft
Mithilfe eines Realisierungswettbewerbs soll ein Freiraumplaner gefunden werden, der die weitere Objektplanung vorantreiben könnte.